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Gruppe von Tierärzten fordert komplett neue Tierhaltung

„Getrieben von vor- und nachgelagerten Industrien wird landwirtschaftliche Produktion zunehmend ökonomisiert und industrialisiert, wird die massenhafte Erzeugung von Tieren für Billigfleischkonsum und Fleischexport zu Weltmarktpreisen durch öffentliche Geldern forciert“, erklärt Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies.

Lesezeit: 2 Minuten

Die in der ARD-Reportage "Das Leid in Deutschlands Ferkelfabriken" gezeigten tierquälerischen und rechtswidrigen Praktiken sind aus Sicht der gut 60 Veterinäre des „Tierärztlichen Forums für verantwortbare Landwirtschaft“Auswüchse eines völlig falschen landwirtschaftlichen Systems. Ein System, in dem „in unverantwortlichem Maße das Wohl der Tiere, die Gesundheit von Mensch und Tier und unsere ökologischen Lebensgrundlagen geschädigt werden“, heißt es in einer Stellungnahme.


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„Getrieben von vor- und nachgelagerten Industrien wird landwirtschaftliche Produktion zunehmend ökonomisiert und industrialisiert, wird die massenhafte Erzeugung von Tieren für Billigfleischkonsum und Fleischexport zu Weltmarktpreisen durch politische Rahmenbedingungen und mit öffentlichen Geldern forciert“, erklärt Dr. Kirsten Tönnies.


Im Umgang mit Lebewesen seien der Rationalität jedoch Grenzen gesetzt. Unter enormen Kostendruck mit Zwang zur Masse statt zur Qualität ist ihrer Meinung nach keine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der Tiere in deutschen Ställen zu erwarten. „Wir Tierärzte des Forums für verantwortbare Landwirtschaft fordern den Ausstieg aus diesem Agrarsystem. Tierärztliche Universitäten sowie Standes- und Verbandspolitik dürfen nicht länger zu seiner weiteren Stabilisierung und Forcierung beitragen“, so Tönnies.


Von den Standes- und Verbandsvertretern erwartet sie einen forcierten Diskurs über zukünftiges tierärztliches Wirken im Bereich der Nutztierhaltung, unabhängiges Denken sowie Distanz zu politischen und wirtschaftlichen Lobbyisten.


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