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Kartellamt hat Bedenken bei Branchenkommunikation Fleisch

Zur Finanzierung einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit für Fleischprodukte aus Deutschland müssen sich die Befürworter einer Branchenkommunikation Fleisch etwas Neues einfallen lassen. Der bisherige Ansatz, wonach die Schlachtunternehmen einen geringen Betrag pro Schwein für eine solche Branchenkommunikation abzweigen könnten, stößt beim Bundeskartellamt auf Bedenken.

Lesezeit: 2 Minuten

Zur Finanzierung einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit für Fleischprodukte aus Deutschland müssen sich die Befürworter einer Branchenkommunikation Fleisch etwas Neues einfallen lassen. Der bisherige Ansatz, wonach die Schlachtunternehmen einen geringen Betrag pro Schwein für eine solche Branchenkommunikation abzweigen könnten, stößt beim Bundeskartellamt auf Bedenken.


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Deutlich werden diese Vorbehalte in einem Schreiben, das die Bonner Wettbewerbshüter an die Initiatoren der Branchenkommunikation gerichtet haben. Diese hatten sich in einer frühen Phase an die Bonner Behörde gewandt, um Einwände aufzunehmen.


Die Bedenken richten sich dem Vernehmen nach dagegen, dass bei einer Teilnahme von Schlachtunternehmen, die den überwiegenden Teil des Marktes abdecken, die Landwirte keine Möglichkeit mehr hätten, auf andere Abnehmer auszuweichen, die nicht an der angedachten PR-Initiative teilnehmen.


Wie die Geschäftsführerin des Verbandes der Fleischwirtschaft, Dr. Heike Harstick, gegenüber dem Pressedienst Agra-Europe bilanzierte, ist der bisher eingeschlagene Weg damit nicht gangbar. Man suche nun nach neuen Lösungen.


Wie der top agrar-Online bereits berichtete, wird darüber nachgedacht, auch den Viehhandel, die Futtermittelwirtschaft, die Fleischwarenindustrie sowie den Lebensmitteleinzelhandel mit einzubeziehen. Es werde eine solide Finanzierung der Kommunikation angestrebt, teilte DBV-Vizepräsident Franz-Josef Möllers dazu vergangene Woche mit. Grundlage war die zwischenzeitliche Antwort des Kartellamtes auf die entsprechende Anfrage zu möglichen Finanzierungswegen.


Einig war man sich laut DBV, dass angesichts der heftigen gesellschaftspolitischen Debatte über den Veredlungsstandort Deutschland eine breit getragene Branchenkommunikation notwendig sei. Eine intensive Diskussion habe vor dem Hintergrund der Antwort des Kartellamtes zu dem gemeinsamen Vorschlag geführt, die Organisation der Branchenkommunikation auf eine breitere Grundlage zu stellen. Deshalb werde nun zügig ein branchenumfassender Ansatz - wie bei der Qualität und Sicherheit GmbH (QS) - gesucht, um eine solide Absicherung der Finanzierung von Kommunikationsmaßnahmen zu erreichen. (AgE)


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