EUROPA/ Züchtungsforschung

Klöckner spricht sich für neue Züchtungsmethoden aus und stellt EuGH-Urteil in Frage

Die EU-Agrarminister diskutieren am 14. Mai neue Pflanzenzüchtungsmethoden. Die niederländische Agraministerin Carola Schouten hat das Thema nach dem umstrittenen EuGH-Urteil zur Genschere auf die Tagesordnung gesetzt. Die niederländische Christdemokratin zieht mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dabei an einem Strang.

Eine Allianz von Verbänden aus der europäischen Agrarszene, Ernährungswirtschaft, Mischfutterbetrieben und der Landtechnikindustrie macht sich für neue Züchtungsmethoden stark.

In einem offenen Brief appellieren sie an die EU-Staaten, das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Genschere und Mutagenese-Verfahren zu überdenken. Unterstützung erfahren die Briefeschreiber von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Sie setzt große Hoffnungen auf neue Züchtungsmethoden wie das Crispr-Verfahren, wie sie gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) erklärte.

Agrar- und Ernährungswirtschaft fordert wissenchaftlichen Fortschritt einzubeziehen

Führende Vertreter von 22 europäischen Verbänden aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, darunter die Dachverbände der Mischfutter- (FEFAC) und der Landmaschinenindustrie (CEMA) sowie der...