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Landmarkt-Konzept stößt bundesweit auf Interesse

Seit fünf Jahren vermarkten 150 hessische Direktvermarkter über die Vereinigung VHD ihre Produkte in 80 Rewe-Supermärkten. Mittlerweile wird dieses Landmarkt Konzept auch in Südniedersachsen und in Rheinland-Pfalz umgesetzt.

Lesezeit: 2 Minuten

Seit fünf Jahren vermarkten 150 hessische Direktvermarkter über die Vereinigung VHD ihre Produkte in 80 Rewe-Supermärkten. Mittlerweile wird dieses Landmarkt Konzept auch in Südniedersachsen und in Rheinland-Pfalz umgesetzt. Ob es auch für nordrhein-westfälische Direktvermarkter ein Weg ist, sollte eine Informationsveranstaltung auf Haus Düsse klären. Wie das Wochenblatt Westfalen-Lippe berichtet, stellte VHD-Vorstand Oswald Henkel direkt zu Beginn klar, dass das Landmarkt-Konzept keine Idee von Rewe, sondern ein Konzept der Bauern sei. Man verhandle mit Rewe auf Augenhöhe. Gegenüber der Handelskette trete die Vereinigung als Verhandlungspartner auf. Die Geschäftsbeziehungen laufen laut Henkel nach folgenden Grundzügen:


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Die allgemeinen Lieferkonditionen werden durch die VHD festgelegt. Die Betriebe schlagen einen Endverkaufspreis vor, der sich an den betrieblichen Belangen orientiert. Die Betriebe beliefern die jeweiligen Rewe-Märkte direkt, besprechen die Lieferungen und rechnen auch direkt mit ihnen ab. Die Marge bewegt sich in einem Rahmen von 20 bis 25  % auf den Endverkaufspreis.


Der VHD setzt sich mit den Vertretern der Rewe zusammen und legt gemeinsam fest, in welchen Märkten zukünftig Landmarkt-Produkte verkauft werden sollen. Die Vereinigung der Bauern sucht auch die Betriebe aus, die den Markt beliefern. Den Vorzug bekommen die Betriebe, die am nächsten liegen. In den Supermärkten werden die Landmarkt-Produkte dann in eigenen Regalen und Kühltheken präsentiert. Schilder und Deckenhänger mit dem Landmarkt-Logo machen die Verbraucher auf die Hofprodukte aufmerksam. Durch die separate Präsentation der Landmarktprodukte lassen sich auch die höheren Preise durchsetzen. "Nahezu alle Direktvermarkter können ihre Produkte bei Rewe zu den gleichen Preisen wie im Hofladen verkaufen," berichtet Oswald Henkel. Befürchtungen, die Direktvermarkter könnten sich durch den Verkauf ihrer Produkte im Supermarkt selbst Konkurrenz machen, haben sich nicht bestätigt. "Im Gegenteil, über diesen Absatzweg gewinnen die Höfe ganz neue Kunden," so Oswald Henkel. Mehr dazu im Wochenblatt Westfalen-Lippe 44/2010, S. 16.


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