Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

Ukraine-Krieg

Macron schlägt Notfallplan für Ernährungssicherheit vor

Produktion ankurbeln, Handelsschranken abbauen, Engpässe vermeiden. Der französische Präsident Macron will angesichts drohender Hungersnöte handeln.

Lesezeit: 2 Minuten

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat sich dafür ausgesprochen, auf internationaler Ebene Vorsorge für den Fall einer Hungersnot infolge des Ukraine-Krieges zu treffen. Macron plädierte beim Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs vergangene Woche für einen entsprechenden Notfallplan auf Ebene der EU und der G7. An Russland richtete er die Forderung, die Aussaat in der Ukraine zu ermöglichen, da der Krieg ansonsten in zwölf bis 18 Monaten unweigerlich zu einer Hungersnot führen werde, vor allem in Nordafrika.

Produktion ausweiten

Newsletter bestellen

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Die Europäische und die Afrikanische Union (AU) sollten nach Ansicht des französischen Staatschefs eine Initiative für die Ernährungssicherheit auf den Weg bringen, um sich auf den Krisenfall vorzubereiten. Engpässe seien möglichst zu vermeiden und Preissteigerungen zu dämpfen. Dazu beitragen soll unter anderem die Verpflichtung, keine Exportbeschränkungen für Agrarrohstoffe zu verhängen. Macron will zudem die Erzeugerländer zur Zusammenarbeit verpflichten, um die Produktion anzukurbeln und eine gerechte Verteilung von Nahrungsmitteln sicherzustellen.

Handel nicht beschränken

Die Staats- und Regierungschefs der G7 kündigten an, alle Instrumente und Finanzierungsmechanismen konsequent zu nutzen, um die Ernährungssicherheit zu gewährleisten und den Landwirtschaftssektor im Einklang mit Klima- und Umweltzielen widerstandsfähig machen. Potentiellen Störungen von Agrarproduktion und Handel soll begegnet werden. Man werde „Ausfuhrverbote und weitere handelsbeschränkende Maßnahmen vermeiden, offene sowie transparente Märkte bewahren“, heißt es in der Abschlusserklärung.

EU und USA verdoppeln Nahrungsmittelhilfen

Die EU und die Vereinigten Staaten verpflichteten sich in einer gemeinsamen Erklärung, ihre Anstrengungen zu verdoppeln, um direkte Nahrungsmittelhilfe und andere Formen der Unterstützung bereitzustellen. Ziel sei es, einer Verschärfung der weltweiten Nahrungsmittelkrise zu begegnen. Konkret stellen die Vereinigten Staaten nach eigenen Angaben durch das Programm „Feed the Future“ und ihre Verpflichtungen im Bereich Ernährungssicherheit in den nächsten fünf Jahren umgerechnet fast 10 Mrd Euro zur Verfügung. Laut der Erklärung hat die EU für den Zeitraum zwischen 2021 bis 2024 mindestens 2,5 Mrd Euro für die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Ernährung bereitgestellt.

Mehr zu dem Thema

14

Bereits 14 Leser haben kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + Das Abo, das sich rechnet!

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €!

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.