Mexiko öffnet Markt für EU-Agrarprodukte

Mit der politischen Einigung über ein EU-Mexiko-Handelsabkommen am vergangenen Wochenende eröffnet sich der europäischen Agrifood-Branche ein Markt von über 128 Millionen Konsumenten in Südamerika künftig ohne Zollschranken. Der Deal soll bis Ende des Jahres unterschriftsreif sein.

Pünktlich vor dem Start der größten Industriemesse der Welt in Hannover mit dem Gastland Mexiko an diesem Montag, lieferte Brüssel am Wochenende den Auftakt einer neuen EU-Mexiko-Partnerschaft. Mit der politischen Einigung über ein EU-Mexiko-Handelsabkommen am vergangenen Wochenende eröffnet sich der europäischen Agrifood-Branche ein Markt von über 128 Millionen Konsumenten in Südamerika künftig ohne Zollschranken. Bis Ende des Jahres soll der Deal unterschriftsreif sein.

Das Ausscheren der Vereinigten Staaten aus dem NAFTA-Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko eröffnet der Europäischen Union (EU) neue Perspektiven. Waren die USA vor dem Einzug von Präsident Donald Trump zu 80 Prozent Abnehmerland für mexikanische Waren aus den Bereichen, Agrar, wie Schweinefleisch, Tomaten, Tabak sowie Industrieprodukten, fallen die USA zunehmend als Handelspartner aus. Mexiko ist auf der Suche nach neuen Abnehmerregionen in der Welt. Die EU will sich dies zu Nutze machen.

Angesichts protektionistischer Töne von US-Präsident Donald Trump hatten die EU und Mexiko ihre Verhandlungen im vergangenen Jahr beschleunigt. In einer Rekordzeit von insgesamt zwei Jahren brachten die Partner in Brüssel und Mexiko ihre Handelspartnerschaft politisch unter Dach und Fach. Dabei stützen sich die Beziehungen auf ein Handelsabkommen aus dem Jahre 2000. Ging es damals um Ein- und Ausfuhrquoten und Zöllen, sollen ab 2019 fast alle Handelsschranken und Zölle der Vergangenheit angehören. Diese verspricht den europäischen Unternehmen, die bereits heute Handel treiben Zoll-Ersparnisse in dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr.

Mexikohandel eröffnet Europas Schweineproduzenten neue Absatzmärkte
Mexiko ist einerseits dem nordamerikanischen Kontinent zugeordnet und bildet gleichzeitig die Landbrücke gegenüber Südamerika. Das Land ist mit einer Fläche von 1.972.550 km² fast sechs Mal so groß wie Deutschland. Jetzt geht es um die Aktualisierung des Handelsabkommens, das seit dem...

top agrar plus

Mit top+ weiterlesen

top agrar Digital

Monatsabo

0,00 EUR
im 1. Monat

danach 9,80 EUR / Monat

  • Jederzeit kündbar
  • Tagesaktuelle Nachrichten, Preis- und Marktdaten
  • Exklusive Beiträge, Videos und Hintergrundinfos
  • Preisvorteile auf Webinare und Produkte
Jetzt testen
top agrar Digital

Jahresabo

99,00 EUR
im 1. Jahr

danach 117,60 EUR / Jahr

Spar-Angebot

  • 15% im ersten Jahr sparen
  • Tagesaktuelle Nachrichten, Preis- und Marktdaten
  • Exklusive Beiträge, Videos und Hintergrundinfos
  • Preisvorteile auf Webinare und Produkte
Jetzt zuschlagen
top agrar Digital + Print

Jahresabo

124,20 EUR / Jahr

  • 12 Hefte pro Jahr
  • Tagesaktuelle Nachrichten, Preis- und Marktdaten
  • Exklusive Beiträge, Videos und Hintergrundinfos
  • Preisvorteile auf Webinare und Produkte
Jetzt abonnieren
Bereits Abonnent?

Die Redaktion empfiehlt

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.