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Österreicher darf Heu-Limo nicht mehr verkaufen

Der österreichische Landwirt Hannes Löschenkohl hat nach jahrelangem Feilen an der Rezeptur eine Bio-Heu-Limonade entwickelt. Nun darf er das Getränk aber nicht mehr verkaufen, weil Heu laut einem aktuellen Gutachten kein Lebensmittel ist und Verunreinigungen durch toxische Pflanzen enthalten könnte.

Lesezeit: 2 Minuten

Der österreichische Landwirt Hannes Löschenkohl hat nach jahrelangem Feilen an der Rezeptur eine Bio-Heu-Limonade entwickelt. Nun darf er das Getränk aber nicht mehr verkaufen, weil Heu laut einem aktuellen Gutachten der Lebensmitteluntersuchungsanstalt Klagenfurt nämlich kein Lebensmittel ist und Verunreinigungen durch toxische Pflanzen enthalten könnte.


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Die Fachleute beziehen sich dabei auf den Bereich der Tee- und Aufgussgetränke. Nachweisen konnten sie solche toxischen Pflanzen bei der Probe aber nicht, berichtet die Kleine Zeitung aus Klagenfurt.


Der Landwirt schimpft nun, dass so eine Vorgehensweise Existenzen zerstöre. Laut Löschenkohl verwende er auf seinen Wiesen im Naturschutzgebiet Mannsberg-Boden nur ausgewählte Kräuter, die „eindeutig in Ordnung sind“. Das bestätigen ihm auch diverse Gutachten, die er nach dem Verkaufsstopp erstellen ließ. Darin heißt es, dass die Bio-Heu-Limonade dem Kodex des österreichischen Lebensmittelbuches entspricht, gesundheitlich unbedenklich und verkehrsfähig ist sowie keine toxischen Alkaloide enthält.


„Es wundert mich, dass es sehr wohl andere Lebensmittel gibt, die Heu beinhalten. Nur die Bio-Heu-Limonade meines Mandaten darf anscheinend nicht verkauft werden“, so Rechtsanwalt Alexander Klaus, der Einspruch eingelegt hat. Eine Antwort der Behörde steht noch aus. Auch ein Gang zum Landesverwaltungsgericht wird überlegt.


Bisher verkaufte Löschenkohl jährlich tausende Flaschen der Limonade an österreichische und deutsche Spitzengastronomie. Vom Verkaufsstopp betroffen sind auch seine anderen Heu-Produkte wie Zotter-Schokolade, Schnaps und Likör. „Die Umsatzeinbußen sind dramatisch“, sagt Löschenkohl.

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