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Ostendorff: Freiwilligkeiten beim Tierwohl reichen nicht aus

Zur Vereinbarungen von Agrarminister Christian Schmidt mit der Geflügelwirtschaft gegen das Schnabelkürzen sowie zu Plänen zum Ausstieg aus der Kükentötung findet Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff nur ablehnende Worte: "Herr Schmidt wirft mal wieder Nebelkerzen.

Lesezeit: 2 Minuten

Zur Vereinbarungen von Agrarminister Christian Schmidt mit der Geflügelwirtschaft gegen das Schnabelkürzen sowie zu Plänen zum Ausstieg aus der Kükentötung findet Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff nur ablehnende Worte:

 

"Herr Schmidt wirft mal wieder Nebelkerzen. Seine Pläne und Vereinbarungen lesen sich gut auf dem Papier – helfen den Küken, Hühnern und Puten aber viel zu wenig in der Praxis. Der Minister sollte es besser wissen: Wenn er wirklich mehr Tierwohl will, reichen Freiwilligkeiten nicht aus."

 

Seit 2005 gibt es laut Ostendorff immer neue „verbindliche Freiwilligkeiten“ für mehr Tierwohl. "Wieviel uns das gebracht hat, sehen wir am Beispiel der Puten: Die Putenhaltung weist in der Mehrheit der Ställe schwerwiegende Missstände auf – fast 100 Prozent der Tiere leiden unter Fußballenerkrankungen. Für die Haltung von Puten existieren anstatt gesetzlichen Mindeststandards lediglich freiwillige Vereinbarungen, die offensichtlich völlig unzureichend sind."

 

Nicht-kurative Eingriffe wie das Kürzen von Schnäbeln seien längst im Tierschutzgesetz verboten. Ostendorff findet, dass sich Schmidt lächerlich, wenn er "fadenscheinige Freiwilligkeiten" zum Ausstieg aus dem Schnäbelkürzen vereinbare. 

 

Zudem stört den Grünen-Politiker, dass das Verbot des Kükenschredderns erst 2017 gilt. Bis dahin würden also noch weitere 80 Millionen Küken getötet. "Die Bundesregierung muss das Töten von Eintagsküken aus wirtschaftlichen Gründen untersagen. Dazu muss das Tierschutzgesetz sofort geändert werden."


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