Agrarpaket

Otte-Kinast: Merkel muss Agrarpolitik zur Chefsache machen

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast ist der Ansicht, dass sich jetzt die Bundeskanzlerin beim Agrarpaket einklinken muss, weil Klöckner und Schulze es allein nicht schaffen.

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) dazu aufgefordert, den Konflikt um die Agrarpolitik zur Chefsache zu machen, meldet die dpa.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) seien mit der Bewältigung der Problematik überfordert, sagte Otte-Kinast am Dienstag bei einer Protestkundgebung von rund 2000 Landwirten in Hannover. "Die beiden Ministerinnen kriegen das nicht hin mit den Zielkonflikten", meinte Otte-Kinast. "Ich wünsche mir, dass die Kanzlerin sich das zur Chefsache macht, die Landwirtschaft gehört ins Kanzleramt."

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Willy Toft

Wer noch nie mit, oder von der Landwirtschaft gelebt hat, kann gar nicht ermessen, was.....

zurzeit die Menschen auf den Höfen bewegt. Zum Nachdenken kommen die "Regierenden" schon. Jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Lang anhalten tut kriegen, sagt man bei uns, das Feuer ist heiß, jetzt müssen wir das Eisen schmieden!

von Bernhard ter Veen

wer den Chef

oder in dieser Sache die Chefin dazu aufruft "seine ihm auferlegte Arbeit" zu erledigen, weil er -oder sie- offenbar nicht in der Lage ist, diese in der ihm oder ihr auferlegten und unter EID geschworenen Weise zu erledigen, gehört SOFORT aus dem ihm oder ihr auferlegten Amt oder Position ENTFERNT... Frau Merkel. Schadensbegrenzung nenne ich das. Wozu sind Sie auf deren Posten gehoben worden ??? Theaterbesetzung ??? oder nur Quote ??? Wenn die Regierung sich nicht in der Lage sieht in der Sache Sachlich und Fachlich kompetentes Personal zu gestellen, gibt es sicher "Beratungsunternehmen" welche diese Anforderungen in der auferlegten Erwartung und Pflicht erfüllen werden. So wird dann auch Geld (aus dem eingesparten Ministeramt) frei. ...zum Wohle des Steuerzahlers... (Öffentliche Leistung incl. ironie off)

von Gerd Uken

Frau Otte Kinast soll man erst den

eigenen Stall ausmisten es fängt ja schon bei den Messtellen u d den roten Gebieten an. Und die Drohung von Frau Klöckner mit den Sozialausgaben kürzen sollte man auch nicht vergessen.......so geht man nicht miteinander um. Sich dann noch hinter einem Termin mit Bauer Willi zu verstecken anders kann man das nicht bezeichnen.... Masterrind sagte für gestern eine Viehauktion in Verden ab damit die Bauern zur Demo könnten. Für Frau Klöckner anscheinend nicht möglich. Ich hab schon viele LWM kommen sehen und wir haben MKS BSE und alles mögliche überstanden ..... Wer Bauern quält...... wird nicht wieder gewählt!

von Friedhelm Brand

Das wird eventuell nach hinten losgehen

Ich weiß nicht, ob Frau Merkel bis jetzt Zeit und Lust hat, sich um einen so unbedeutenden Zweig wie die Landwirtschaft zu kümmern. 2016 waren noch 570.000 Menschen in der Landwirtschaft direkt beschäftigt. Inklusive mitarbeitender Familienmitglieder (Unwort. Gibts sonst nirgends.) und Aushilfen. Auf die Schnelle findet man keine Zahlen von Stellen, die direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängen. In Landmaschinenwerkstätten, Landhandel und so weiter und so fort. Aber ich denke es würde sogar die Automobilwirtschaft blass werden, wenn in unserer Branche vielleicht auch nicht jeder Einzelne so viel verdienen kann. Ich denke wir sollten diese der Landwirtschaft doch häufig verbundenen Menschen einladen mit uns zu wirken, da wir im gleichen Boot sitzen. Im Anschluss helfen wir dann bei den Protesten für gerechte Renten usw.

von Gerhard Steffek

Das "Peter-Prinzip" in seiner vollen Wirkung!

Das Peter-Prinzip basiert auf einer These des Soziologen Dr. Laurence J. Peter (1919 – 1990). Diese besagt, dass jeder, der Mitglied in einer komplexen Hierarchie ist, so lange befördert wird, bis er seine absolute Unfähigkeit erreicht hat. Folglich wird jede Position irgendwann von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist diese Position und die damit einhergehenden Aufgaben zu erfüllen (https://www.lecturio.de/magazin/das-peter-prinzip-warum-viele-chefs-so-unfaehig-sind/). Die drei genannten Frauen (Schulze, Klöckner und Merkel) sind hierfür wahrlich ein gutes Beispiel. Da fällt mir wieder die Frage ein: "Warum wurden Frauen seit tausenden von Jahren unterdrückt?"

von Hans Merk

Merkel soll Klöckner durch jemanden mit Hirn ersetzten

und wir machen das mit Ruckwied und seinen alten Männer!

von Eike Bruns

Oha Frau Otte -Kinast,

wenn das man nicht nach hinten los geht. Beim Lieferstop haben ähnlich viele Bauern gehofft das es zu unserem Wohle gerichtet wird. Wenn jetzt Frau Merkel (CDU) von Ihnen (CDU) gesagt bekommt Sie soll es richten, welchen neuen Schwung können wir dann erwarten? Die CDU regiert doch schon so lange wie sich die Probleme häufen. Ich habe ein ungutes Gefühl. Auch die Ostendorf Truppe scheint mir keine Hilfe zu sein Es war schließlich eine Grüne Ldw. Min. die den Quotenausstieg unterschrieben hat OHNE unsere Marktstellung zu beachten.

von Renke Renken

Merkel Landwirtschaftspolitik

zur Chefsache machen - ihr haben wir das doch mit zu verdanken, wo wir jetzt stehen. Und Klöckner hat nicht den Arsch in der Hose auf den Tisch zu hauen oder wie oder was?

von Malte Voerste

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