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Oxfam protestiert gegen Spekulation auf Agrarrohstoffe

In der aktuellen top agrar-Ausgabe 5 erklärt Prof. Ingo Pies von der Uni Halle, dass Spekulation auf Agrarrohstoffe erwünscht und wichtig sei. Die Hilfsorganisation Oxfam will die Argumente jedoch nicht gelten lassen und bekräftigt jetzt ihre Vorwürfe gegen deutsche Finanzinstitute.

Lesezeit: 2 Minuten

In der aktuellen top agrar-Ausgabe 5 erklärt Prof. Ingo Pies von der Uni Halle, dass Spekulation auf Agrarrohstoffe erwünscht und wichtig sei. Die Hilfsorganisation Oxfam will die Argumente jedoch nicht gelten lassen und bekräftigt jetzt ihre Vorwürfe gegen deutsche Finanzinstitute. Diese hätten im vergangenen Jahr mindestens 116 Mio. Euro mit der Verwaltung von Nahrungsmittelfonds eingenommen. Spitzenreiter sei die Allianz mit mehr als 62 Mio. Euro, heißt es in dem Oxfam-Bericht "Hungerroulette".


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Wie Spiegel-Online berichtet, protestierten Oxfam-Aktivisten am Dienstag auf der Allianz-Hauptversammlung. Sie warfen der Versicherung vor, mit Nahrungsmittelspekulation die Gefahr von Preisschwankungen und Hunger zu erhöhen. Als Beleg für den Zusammenhang von Nahrungsmittelspekulation und Hunger führt Oxfam frühere Studien. Die Ökonomen um den Wirtschaftsethiker Pies bestreiten dies jedoch und erklären, es spreche wenig dafür, aber viel gegen die Befürchtung, dass Indexfonds das Auf und Ab der Preise für Agrarrohstoffe erhöht haben, schrieb Pies am Montag in der Süddeutschen Zeitung.

 

Von den großen Banken hatten bislang die Commerzbank und die Deka-Bank Agrarrohstoffe aus ihren Fonds genommen, während die Allianz und die Deutsche Bank daran festhalten. Letztere hatte ursprünglich angekündigt, das Hungerrisiko prüfen zu wollen. Als die Deutsche Bank nach eigener Aussage aber keine Probleme entdeckt hat, gründete sie 2012 fünf neue Nahrungsmittelfonds, die bis jetzt mehr als 40 Mio. Euro einbrachten, erfuhr der Spiegel. Die Bank kontert, die Fonds wirkten positiv preisglättend. (ad)


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