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Verdopplung der Lebensmittelpreise?

Pesonen pocht auf Folgenabschätzung zur Farm-to-Fork-Strategie

Der europäische Bauern- und Genossenschaftsverband wartet weiter auf eine Folgenabschätzung für die Agrarreform. Die USA hätten das für die EU schon gemacht und warnen vor hohen Lebensmittelpreisen.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Generalsekretär der EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA), Pekka Pesonen, hat die Europäische Kommission erneut dazu aufgefordert, eine Folgenabschätzung zu den Zielen der Farm-to-Fork-Strategie und der Biodiversitätsstrategie vorzulegen.

Mehr als bemerkenswert sei die Tatsache, dass das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) bereits vor mehreren Wochen eine entsprechende Analyse zu dem Brüsseler Vorhaben vorgenommen habe, stellt der Finne fest.

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Im Oktober hatte US-Landwirtschaftsminister Sonny Perdue im Gespräch mit europäischen Journalisten unter anderem vor „einer zeitnahen Verdoppelung der globalen Lebensmittelpreise“ und demzufolge einer Gefährdung der Nahrungsmittelversorgung gewarnt, würde die Farm-to-Fork-Strategie weltweit zur Anwendung kommen.

Pesonen zufolge sind seit der Vorlage der beiden Kommissionsmitteilungen im Mai dieses Jahres keine entsprechenden Untersuchungen Brüssels erfolgt, obgleich dies angekündigt worden sei.

Indes habe die EU-Behörde bereits mehrfach darauf verwiesen, dass Wirkungsstudien ein Schlüsselelement bei den Vorhaben im Rahmen des Green Deal darstellten. Der Generalsekretär beklagt deshalb, dass man bislang quasi dazu gezwungen sei, über die Auswirkungen zu spekulieren. Der Finne gibt zu bedenken, dass sich sowohl die Farm-to-Fork-Strategie als auch die Biodiversitätsstrategie auf vielfältige Weise auf den Agrarsektor auswirken würden.

Die Stilllegung von 10 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche, eine Reduzierung des Einsatzes chemischer Pflanzenschutzmittel sowie von Mineraldüngern um 50 % beziehungsweise 20 % würden erhebliche Änderungen mit sich bringen. Gleiches gelte für das Kommissionsziel, wonach 25 % der Agrarflächen in der EU bis 2030 ökologisch zu bewirtschaften seien.

Laut Pesonen klingen diese Ziele zwar auf den ersten Blick „großartig“; nichtsdestoweniger sei das Fehlen präziser technischer Vorgaben für die Betroffenen, zuallererst natürlich die Landwirte, besorgniserregend. Schon der gesunde Menschenverstand schreibe vor, darzulegen, wie sich die in den Strategien hinterlegten Ziele auf die Produktion, die Umwelt, die Verbraucherpreise, die Ernährungssicherheit und die Exporte auswirken dürften.

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