Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

News

Programmbeschwerde gegen NDR wegen illegalem Filmmaterial

Eine Programmbeschwerde hat am Freitag der Bauernverband Schleswig-Holstein beim Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks (NDR) eingereicht. Er wehrt sich damit gegen einen Beitrag, der Anfang August im Rahmen der Sendung „Schleswig-Holstein-Magazin“ ausgestrahlt wurde.

Lesezeit: 2 Minuten

Eine Programmbeschwerde hat am Freitag der Bauernverband Schleswig-Holstein beim Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks (NDR) eingereicht. Er wehrt sich damit gegen einen Beitrag, der Anfang August im Rahmen der Sendung „Schleswig-Holstein-Magazin“ ausgestrahlt wurde.


Newsletter bestellen

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Unter dem Titel „Reaktionen auf Gutfleisch-Enthüllungen“ wurden Bilder von Schweinen und Ferkeln gezeigt, die gemäß dem NDR heimlich von „Tierschutz-Aktivisten“ in Ställen in Schleswig-Holstein gedreht worden sein sollen.

Im Paragrafen 7 des NDR-Staatsvertrages wird der NDR  auf  die „verfassungsmäßige Ordnung  und die Vorschriften der allgemeinen Gesetze“ verpflichtet.



„Illegal erworbenes Filmmaterial, das durch illegales Eindringen in Ställe zustande gekommen ist, kann nicht Grundlage einer Berichterstattung sein, erst recht nicht in einem öffentlich-rechtlichen Sender“, machte Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein deutlich.


Durch das Zeigen der illegal entstandenen Aufnahmen wird das strafbare Verhalten der heimlichen Filmer durch den NDR bagatellisiert, so Schwarz weiter. Das strafbare Verhalten werde dadurch als gerechtfertigt dargestellt. Dadurch werde zu weiteren Stalleinbrüchen und Rechtsverstößen geradezu animiert.


Der NDR verstößt gegen die Paragrafen 7 und 8 des Staatsvertrages, wenn er ohne ausreichende Prüfung des Wahrheitsgehalt und der Herkunft der zugelieferten Bilder diese zur alleinigen Grundlage der Berichterstattung macht. Es sei mehr als zweifelhaft, ob diese Verpflichtung eingehalten sei und der Rundfunkrat wird gebeten, dies im Einzelnen zu prüfen.

 

Weiterer Kritikpunkt des Bauernverbandes am NDR ist, dass dieser die ihm zur Kenntnis gekommenen Missstände nicht zeitnah zur Anzeige gebracht hat.


In diesem Zusammenhang stellte Schwarz klar, dass der Verdacht von Tierschutzverstößen auch aus Sicht des Verbandes rückhaltlos aufgeklärt werden müsse. „Es gibt aber kein Recht auf eigenmächtige Kontrolle durch Mitbürger unter Verletzung des Rechts.“ betonte Schwarz. Und der NDR dürfe dem nicht Vorschub leisten.

Seien Sie der Erste der kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + top informiert ins Frühjahr

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.