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Sachsen-Anhalt baut Förderung für den Herdenschutz aus

Sachsen-Anhalt investiert in Herdenschutz. Ab sofort gibt es dort Geld auch für den Unterhalt von Elektrozäunen und Herdenschutzhunden sowie mehr Beratung.

Lesezeit: 2 Minuten

Sachsen-Anhalt hat die Förderung für den Herdenschutz vor dem Wolf ausgebaut. Wie das Landwirtschaftsministerium in Magdeburg mitteilte, wird ab sofort auch der Unterhalt von Elektrozäunen und Herdenschutzhunden gefördert. Damit wird die schon bestehende 100-Prozent-Förderung zur Anschaffung von Zaunmaterial und Zubehör durch einen neuen Zuschuss ergänzt.

Agrarministerin Prof. Claudia Dalbert (Grüne) betonte die Wirksamkeit von Herdenschutzmaßnahmen. Weidetierhaltung müsse auch „in Gebieten, in denen auch der Wolf lebt“, möglich bleiben. Das gehe nur mit Elektrozäunen und Herdenschutzhunden. Die Förderung ermögliche es nun, auch das Freischneiden und Sichern der Zaunanlagen mit jährlich bis zu 1 230 € je Kilometer mobilen Elektrozaun sowie das Futter und die Tierarztkosten mit jährlich 1 920 € je zertifizierten Herdenschutzhund zu unterstützen.

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Daneben habe das Land die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich Weidetierhalter von externen Sachkundigen zum Herdenschutz beraten lassen könnten. Solche speziellen Beratungen sollten in Fällen erfolgen, in denen eine besondere Gefahr von Wolfsübergriffen gegeben sei oder „um wiederholte Übergriffe von Wölfen zu unterbinden“. Ziel sei es, dass der Weidetierhalter orts- und situationsangepasste nachhaltige Verbesserungen des Herdenschutzes zur Wolfsabwehr vornehme.

Für die Herdenschutzmaßnahmen sind für den fünfjährigen Verpflichtungszeitraum insgesamt 1,5 Mio. € geplant. Gefördert werden laut dem Agrarministerium in Magdeburg:

  • laufende Betriebsausgaben zum Schutz vor Schäden durch den Wolf an landwirtschaftlichen Nutztieren in Weidehaltung (Schafe und Ziegen; Rinder, Hauspferde und Hausesel bis 1 Jahr; Damtiere, Lamas und Alpakas) zur Sicherung umweltfreundlicher Weidepraktiken.
  • laufende Betriebsausgaben für wolfsabweisende Zäune und Herdenschutzhunde, die im Rahmen einer Eignungs- und Ausbildungsprüfung zertifiziert wurden.

Der Antrag muss bis spätestens 10. Juni 2021 beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Anhalt eingereicht sein.

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