Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

News

Schaber folgt AfD-Einladung für Podiumsdiskussion

BDM-Chef Romuald Schaber nimmt am 27. Januar an einer Diskussionsveranstaltung des AfD-Mittelstandsverbandes in Lauben (Oberallgäu) teil. Mit den Politikern Franz Bergmüller und Peter Felser wird er über die bäuerliche Landwirtschaft diskutieren.

Lesezeit: 2 Minuten

BDM-Chef Romuald Schaber nimmt am 27. Januar an einer Diskussionsveranstaltung des AfD-Mittelstandsverbandes in Lauben (Oberallgäu) teil. Mit den Politikern Franz Bergmüller und Peter Felser wird er über die bäuerliche Landwirtschaft diskutieren.


Newsletter bestellen

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Die Wahl, bei so einer Veranstaltung zu- oder abzusagen, ist wie die Wahl zwischen Pest und Cholera, wird Schaber im Münchner Merkur zitiert. Und BDM-Sprecher Hans Foldenauer ergänzt: „Sagt man ab, gilt das als feige, sagt man zu, eckt man ebenso an.“ Er stellt klar, dass Schaber eher dem grünen Spektrum zuzuordnen sei.


Schabers Teilnahme ist dabei insofern überraschend, da er im Sommer bereits Ärger mit der AfD hatte. Damals hatte die Partei ein Foto des BDM-Vorsitzenden auf Plakate gedruckt (s.u.). Schaber ließ damals klarstellen, dass sich der BDM „gegen  Instrumentalisierung durch die AfD verwahrt“.


Da Schaber derzeit in Kur sei, versprach  Foldenauer im Namen des BDM, dass sich der Verband nicht instrumentalisieren lasse und keine AfD-Positionen befeuern wolle. Ihnen sei schon bewusst, dass sich die AfD nur mit dem BDM profilieren wolle, so wie alle möglichen anderen Parteien auch, gerade jetzt in den anlaufenden Wahlkämpfen.

 

Die Süddeutsche Zeitung bringt unterdessen Licht in die Frage, inwieweit die AfD das Thema Landwirtschaft berührt. So gebe es in dem 95 Seiten umfassenden Grundsatzpapier der Partei eine halbe Seite über die Bauern. Unter dem Titel „Landwirtschaft: Mehr Wettbewerb. Weniger Subventionen“ würden sich Aussagen finden wie „Die Landwirte brauchen wieder mehr Entscheidungsfreiheit“ oder „Der Beruf des Landwirts muss wieder attraktiver werden“.


Laut der SZ spreche der BDM mit allen Parteien. Daher habe man sich auch schon mit Sven Schröder getroffen. Der AfD-Mann ist Vorsitzender des Agrarausschusses im Brandenburger Landtag. Mit Blick auf die NDP stellt Foldenauer aber klar: „Wir führen keine Gespräche mit Parteien oder Politikern mit eindeutig menschenverachtenden Positionen. Selbst wenn sie im Landtag sitzen.“

Seien Sie der Erste der kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + top informiert ins Frühjahr

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.