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Schmidt startet Zukunftsstrategie Ökolandbau

Am Dienstag hat Bundesagrarminister Christian Schmidt seine Zukunftsstrategie Ökolandbau gestartet. Bis Ende 2016 will die Regierung dabei gemeinsam mit den Vertretern der ökologischen Lebensmittelwirtschaft eine Zukunftsstrategie für den ökologischen Landbau erarbeiten.

Lesezeit: 2 Minuten

Am Dienstag hat Bundesagrarminister Christian Schmidt seine Zukunftsstrategie Ökolandbau gestartet. Bis Ende 2016 will die Regierung dabei gemeinsam mit den Vertretern der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und unter Einbeziehung der Länder, der relevanten Verbände und der Wissenschaft, eine Zukunftsstrategie für den ökologischen Landbau erarbeiten.

 

Ziel der Zukunftsstrategie Ökolandbau soll die Stärkung des ökologischen Landbaus sein. Innerhalb dieses Strategieprozesses werden nun für zentrale Handlungsfelder Konzepte ausgearbeitet und entsprechende Empfehlungen gegeben. Christan Schmidt gibt an, in Deutschland mittelfristig 20 % Ökolandbau-Flächenanteil erreichen zu wollen.


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Bayern und Dänemark bei Ökolandbau Vorbild für Deutschland


Aus Sicht von Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), ist das ein ermutigender Schritt auf dem Weg zum nachhaltigen Umbau des Ernährungssystems.

 

“Wir haben Minister Schmidt zugesichert, seine Initiative für eine Zukunftsstrategie Ökolandbau zu unterstützen. Damit Schmidts Initiative messbare Erfolge erzielen kann, sollten wir klare Ziele vereinbaren. Zum Vorbild können wir uns Bayern und unser europäisches Nachbarland Dänemark nehmen. Sowohl der Freistaat als auch Dänemark streben eine Verdoppelung der Öko-Anbaufläche im Lauf des nächsten Jahrzehnts an und setzen dafür wirksame Maßnahmen ein.“



Der BÖLW-Vorsitzende hält verstärkte Anstrengungen in Forschung und Entwicklung für ein Schlüsselinstrument, das mit Beginn der Zukunftsstrategie wirken kann. Auch das Potential, das in der Ausbildung junger Landwirte und Lebensmittelverarbeiter liege, könne ohne weitere Verzögerung genutzt werden. Ähnlich sei es mit Verpflegungseinrichtungen von Bund, Ländern und Kommunen, die mit der Umstellung auf Öko-Kost nicht nur Vorbild wären, sondern die Nachfrage nach einheimischer Bio-Produktion weiter stärken könnten.



Eine wichtige Aufgabe für die Zukunftsstrategie ist es laut Löwenstein, Instrumente gegen Marktversagen zu entwickeln. Dafür müsse bei der konventionellen Landwirtschaft angesetzt und sichergestellt werden, dass Allgemeinkosten eingepreist würden, die durch die Belastung der Gewässer, Böden oder der Artenvielfalt entstünden. „Es ist ein wichtiges Signal, dass Minister Schmidt die Ausweitung des ökologischen Landbaus und der Produktion ökologischer Lebensmittel als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe definiert, an der alle Politikbereiche mitwirken müssen“, kommentierte Löwenstein abschließend.

 

 

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