Stierkampf: EU-Parlament stimmt gegen Subventionen

Das Europaparlament in Straßburg hat am Mittwoch für einen Änderungsantrag der Fraktion Grüne/EFA gestimmt, um so die EU-Agrarsubventionen für Landwirte, die Tiere für den Stierkampf züchten, zu streichen. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. In einem Anschreiben vom 27.

Das Europaparlament in Straßburg hat am Mittwoch für einen Änderungsantrag der Fraktion Grüne/EFA gestimmt, um so die EU-Agrarsubventionen für Landwirte, die Tiere für den Stierkampf züchten, zu streichen.

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. In einem Anschreiben vom 27. Oktober an die deutschen Europaabgeordneten hatte der Verband im Vorfeld dargelegt, warum er auf die Unterstützung des Änderungsantrags hofft, um so ein Ende der Subventionierung des tödlichen und tierquälerischen Spektakels zu erreichen. Alleine in Spanien sollen dem Stierkampf jährlich Subventionen in der Höhe von 130 Mio. Euro zugute kommen.

Stierkampf als Kulturgut

2013 wurde der Stierkampf in Spanien zum immateriellen Kulturgut erklärt und damit gesetzlich unter Schutz gestellt. Angeblich sollen laut dem Tierschutzbund nur noch 14 % der Spanier den Stierkampf gutheißen. Dennoch würden in Spanien jedes Jahr etwa 30.000 Stiere ihr Leben lassen.


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