Straathof-Gegner wollen Unternehmen verbieten lassen

Im November 2014 erhielt Adrianus Straathof ein Tierhaltungsverbot wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Tierschützern der „Aktion Agrar“ aus Verden/Aller reicht das nicht. Sie haben sich jetzt auf die Fahne geschrieben, das Unternehmen zu Fall zu bringen.

Im November 2014 erhielt Adrianus Straathof ein Tierhaltungsverbot wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Tierschützern der „Aktion Agrar“ aus Verden/Aller reicht das nicht. Sie haben sich jetzt auf die Fahne geschrieben, das Unternehmen zu Fall zu bringen. So sollen die Agrarminister aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern die Firmengruppe zerschlagen.

Um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen, erläutern die Kritiker auf ihrer Internetseite nicht nur den Werdegang des Holländers, sondern zeigen mittels eines Diagramms auch das umfangreiche Geflecht an Tochterfirmen auf. Eine Karte zeigt die Standorte.
 
Die Gegner fordern:

  • Einen länderübergreifenden Datenaustausch zwischen den Tierschutz-Behörden, damit das Tierhaltungsverbot rechtswirksam wird.
  • Tierschutzpläne für die Bundesländer und besser ausgestattete Veterinärämter, die die nötigen Kontrollen gewährleisten.
  • Ein bundesweites Verbands-Klagerecht für Tierschutzverbände
Auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart sammelt die Aktion Agrar nun Unterschriften und plant für die nächsten Monate Aktionen mit den Bürgerinitiativen aus den „Straathof-Ländern“.

Straathof-Geflecht

Tierschützer wollen "Megaställe" verbieten lassen (Bild: Aktion Agrar)

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