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TV-Beitrag versucht Milchviehhalter zu verunglimpfen

Bloßes Kopfschüteln im Berufsstand hat der ARD-Beitrag „Natürlich glücklich: Wie mit Lebensmitteln getrickst wird“ ausgelöst. In der Sendung Plusminus vom 16. Mai kritisierten die Autoren die Werbung für Lebensmittel in Deutschland und führen als Beispiel die Milchproduktion an. Statt grüner Weiden, wie auf den Milchpackungen abgebildet, würden die Tiere in den meisten Fällen nie Gras sehen.

Lesezeit: 2 Minuten

Kopfschüteln im Berufsstand hat der ARD-Beitrag „Natürlich glücklich: Wie mit Lebensmitteln getrickst wird“ ausgelöst. In der Sendung Plusminus vom 16. Mai kritisierten die Autoren die Werbeaufdrucke auf Lebensmittelverpackungen und führen als Beispiel die Milchproduktion an. Statt grüner Weiden, wie auf den Milchpackungen abgebildet, würden die Tiere in den meisten Fällen nie Gras sehen. Stattdessen würden sie Kraftfutter mit gentechnisch verändertem Soja bekommen.


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Als Beweis zeigt das Wirtschaftsmagazin eine Handvoll leerer Tüten vor einem großen Milchviehbetrieb im Unstrut-Hainich-Kreis. Das Problem an der Sache: Es handelt sich dabei um Saatgut für die Weidenachsaat.

 

Plusminus bittet den Chefredakteur von Ökotest, Jürgen Stellpflug, anschließend die Zusammensetzung des Rinderfutters einzuordnen. Dazu liest er von einem Kraftfuttersack ab: „Das ist ein typisches Kraftfuttermittel für Hochleistungskühe. Die Grundlage hier sind gentechnisch veränderte Sojabohnen. Das ist ein Eiweiß, das die Kühe brauchen, damit sie diese Milch geben können. Diese Kühe, die kommen auf der Weide nicht zurecht, die stehen mit Sicherheit nicht so lange auf der Weide, wenn überhaupt mal, wie der Verbraucher denkt, wenn er die Bildchen auf der Verpackung sieht.“  Und das Wirtschaftsmagazin ergänzt: „Genmanipuliertes Kraftfutter, das dafür sorgt, dass Kühe auf der Weide nicht mehr zurechtkommen. Sie wären schlicht unterversorgt. Davon steht nichts auf der „Gutes-Land“- Packung von Netto.“


Wie zu hören ist, soll der Betriebsleiter des gezeigten Hofes äußerst verärgert über den Besuch des Kamerateams vor den Toren seines Betrieb sein. Vor allem empöre es ihn, dass seine Ställe als "Baracken" bezeichnet würden. Zudem seien an dem Tag 55 Kühe auf der Weide gewesen.

 

Fazit: Schlecht recherchiert und fachlich ungenügend. Es wird zudem der Eindruck erweckt, die Kühe bekämen ausschließlich Kraftfutter, von Silage oder Weidegängen ist keine Rede. (ad)



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