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WLV Offensive Nachhaltigkeit: Das erste Jahr danach

Als das Präsidium des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) im November 2016 sein Konzept „Offensive Nachhaltigkeit“ und den Maßnahmenkatalog vorstellte, war die Diskussion groß. Am Ende stellten sich die Mitglieder hinter ihre Verbandsführung. Jetzt gibt es den ersten Jahresbericht zur Offensive.

Lesezeit: 3 Minuten

Als das Präsidium des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) im November 2016 sein Konzept „Offensive Nachhaltigkeit“ und den Maßnahmenkatalog vorstellte, war die Diskussion innerhalb und außerhalb des Berufsstandes groß. Am Ende stellten sich die Mitglieder geschlossen hinter ihre Verbandsführung und stimmten für die Umsetzung des Vorhabens. Umwelt- und Tierschutzverbände halten das für ein ermutigendes Signal. Jetzt gibt es den ersten Jahresbericht zur Offensive.


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Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) hat am Montag den ersten Jahresbericht zur seiner „Offensive Nachhaltigkeit“ vorgestellt. Dieses Projekt ist ein offener und dynamischer Prozess, mit dem der WLV die Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig machen will.


Dafür betrieb der WLV über ein Jahr lang eine intensive Stärken- und Schwächenanalyse der regionalen Landwirtschaft und entwickelte die Ergebnisse gemeinsam mit den Mitgliedern weiter. „Wir haben erkannt, dass an mancher Kritik von außen tatsächlich mehr Substanz ist, als wir wahr haben wollten“, sagte Johannes Röring, WLV-Präsident. Mit der Offensive will der Verband Außenwahrnehmung und Akzeptanz der Landwirtschaft in der Gesellschaft verbessern. Dazu müsse der WLV auch Ergebnisse liefern, ist Röring klar.


Im Mai 2017 verabschiedeten die Mitglieder eine Vision der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen für 2030 mit den 6 Handlungsfeldern


  • Schweine- und Geflügelhaltung,
  • Rinderhaltung,
  • Pflanzenbau und Umwelt,
  • Soziales und Gesellschaft,
  • Erneuerbare Energien und
  • Perspektiven für Hofübernehmer/innen.
Insgesamt will der WLV über 30 Leitprojekte umsetzen. „Eigentlich geht es um Menschen“, fasst WLV-Vizepräsident Henner Braach die Offensive zusammen. Man wolle mit Politik und Gesellschaft in eine offene Diskussion einsteigen. Dabei gehe es nicht nur um Tierwohl und Umwelt, auch die Belastbarkeit in den Familien würde hinterfragt.


Erfolgreich sind bereits zwei Leitprojekte aus dem Handlungsfeld Pflanzenbau und Umwelt angelaufen.

  • An dem Projekt „Energiepflanzenanbau und Biodiversität“ von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft nahmen im letzten Jahr 22 Landwirte teil. In zwei Regionen setzen die Landwirte auf 60 ha Maßnahmen wie Blühstreifen, extensiven Getreideanbau oder Maisanbau in der Mischung mit Stangenbohnen um.  
  • Um Bodenerosion zu vermeiden und Wirtschaftsdünger effizienter auszubringen, wirbt der WLV für eine Förderung von Strip-Till in der Kombination mit Gülleunterfußdüngung und einem Nitrifikationshemmer.
Bei anderen Projekten gibt es erste Gespräche zur Umsetzung. In dem Leitprojekt „Ferkelkastration“ musste der WLV auch Rückschläge hinnehmen: Bislang hat sich keine zufriedenstellende Lösung gefunden, mit der Praktiker und Markt zufrieden sind. Bis zum nächsten Jahresbericht 2019 sind Zwischenfazits zu einzelnen Leitprojekten geplant.


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