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Zustand des Waldes weiter verbessert

Der Zustand des Waldes in Deutschland hat sich 2013 weiter verbessert. Buchen, Fichten und Eichen sind wieder gesünder. Die stärksten Schäden weisen aber nach wie vor die Eichen auf, obwohl sich auch ihr Zustand deutlich gebessert hat. Das ist das Ergebnis der jüngsten Waldzustandserhebung.

Lesezeit: 3 Minuten

Der Zustand des Waldes in Deutschland hat sich 2013 weiter verbessert. Buchen, Fichten und Eichen sind wieder gesünder. Die stärksten Schäden weisen aber nach wie vor die Eichen auf, obwohl sich auch ihr Zustand deutlich gebessert hat. Das ist das Ergebnis der jüngsten Waldzustandserhebung, die das Bundesagrarministerium am Montag in Berlin veröffentlicht hat.


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Insgesamt haben 38 % der Waldfläche keine Schäden an den Baumkronen. 39 % der Bäume weisen leichte Schäden auf und der Anteil der Bäume mit deutlichen Kronenverlichtungen ist von 25 % im Jahr 2012 auf nun 23 % gesunken. Im Durchschnitt hat sich die Kronenverlichtung von 19,2 auf 18,8 % weiter vermindert.

Bei den in Deutschland am häufigsten vorkommenden Baumarten ergaben sich im Einzelnen folgende Entwicklungen:


  • Bei der Fichte beträgt der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen 24 %, was einer Verbesserung um drei Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2012 entspricht. Auf die Warnstufe entfallen 38 % (2012: 35 %). Ohne Verlichtung waren unverändert 38 %. Die mittlere Kronenverlichtung hat sich von 19,3 % auf 18,8 % verringert.



  • Bei der Kiefer beträgt der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen unverändert 11 %. Auf die Warnstufe entfallen 42 % (2012: 39 %). Ohne Kronenverlichtung waren 47 % (2012: 50 %). Die mittlere Kronenverlichtung ist von 14,5 % auf 15,1 % gestiegen. Dennoch ist der Zustand der Kiefern besser als bei den anderen Baumarten.



  • Die Erholung der Buche hat sich fortgesetzt, allerdings nicht im gleichen Maße wie von 2011 auf 2012. Der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen hat sich von 38 % auf 35 % weiter verringert. Auf die Warnstufe entfallen 42 % (2012: 40 %). Der Anteil ohne Verlichtung liegt nahezu unverändert bei 23 % (2012: 22 %). Die mittlere Kronenverlichtung sank von 24,3 auf 23,7 %.



  • Bei der Eiche ist der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen von 50 % auf 42 % gesunken. Auf die Warnstufe entfallen 39 % (2012: 33 %). Ohne Verlichtung waren 19 % (2012: 17 %). Die mittlere Kronenverlichtung beträgt 27,0 % und liegt damit deutlich unter dem Wert von 2012 mit 29,4 %. Trotz der Verbesserungen bleibt die Eiche die am stärksten verlichtete Baumart in unseren Wäldern. Vor allem setzen ihr durch verschiedene Schmetterlingsraupen verursachte Fraßschäden zu, auf die oft Mehltaubefall am neuen Austrieb folgt.



Rund ein Drittel der Landesfläche in Deutschland besteht aus Wald (11,1 Mio. ha). Die häufigsten Baumarten sind hierzulande die Nadelbäume Fichte (28 %) und Kiefer (24 %), gefolgt von den Laubbäumen Buche (15 %) und Eiche (10 %). Alle vier Baumarten nehmen zusammen rund drei Viertel der Waldfläche ein.


Der Waldzustand wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken oder abschwächen können. Hierzu gehören das Baumalter und die Veranlagung der einzelnen Bäume, die gegenwärtige und frühere Bewirtschaftung, Standortfaktoren, das Auftreten von Schadorganismen, der Eintrag von Luftschadstoffen und anderes. Abhängig vom Ausmaß und von der Geschwindigkeit, mit der sie sich vollzieht, führt die Klimaänderung zu zusätzlichen Risiken für den Wald.

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