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CO2-Bepreisung verteuert Diesel, Benzin, Heizöl und Gas

Ab Januar verteuert das neue Klimaschutzgesetz fossile Brenn- und Treibstoffe. Durch die CO2-Bepreisung steigen z. B. die Abgaben für ­Diesel ab 2021 netto um 6,6 Cent/l.

Lesezeit: 2 Minuten

Ab 1.1.2021 steigen durch die CO2-Bepreisung z. B. die Abgaben für ­Diesel ab 2021 netto um 6,6 Cent/l, ab 2025 um 14,6 Cent/l verglichen mit heute, berechnete das RWI-Institut aus Essen. Grund ist das neue Klimaschutzgesetz, welches fossile Brenn- und Treibstoffe versteuert.

Den Preis von 25 € pro Tonne freigesetztes CO2 im Jahr 2021 bzw. 55 €/t in 2025 zahlt dabei nicht der Endkunde, sondern der Händler. Diese kaufen entsprechende Zertifikate und legen die Kosten auf die Treibstoffpreise um. Womit Sie ungefähr rechnen müssen, zeigt unsere Übersicht.

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Insgesamt summieren sich die Mehrkosten bei Diesel für die deutsche Landwirtschaft allein im Jahr 2021 auf rund 100 Mio. €, so der Deutsche Bauernverband (DBV). Der DBV weist aber auch auf die Entlastungen hin, die im Gegenzug in Kraft treten:

  • Die Erneuerbare Energien-Umlage (EEG-Umlage) als Teil des Strompreises wird ab 2021 durch Bezuschussung auf 6,5 Cent/kWh Strom begrenzt. Ansonsten wäre die EEG-Umlage in 2021 laut Angaben der Stromnetzbetreiber auf 9,65 Cent/kWh gestiegen.
  • Bioenergie ist von der CO2-Bepreisung generell befreit.
  • Bis 2023 gibt es für Land- und Forstwirte ca. 1,26 Mrd. € mehr Fördermittel für Klimaschutzmaßnahmen.

Ob Energie für Ihren Betrieb ins­gesamt teurer wird, bestimmt Ihr Verbrauch und das einzelne Jahr. Verbrauchen Sie im Jahr 2021 z. B. 30 000 kWh Strom, fallen 945 € ­weniger für Strom an, als ohne Ein­frieren der EEG-Zulage. Weil Diesel 6,6 Cent/l teurer wird, zahlen Sie bei z. B. 6 000 l Verbrauch im Jahr aber 396 € netto mehr. Trotz der Ausgleichsmaßnahmen drängt der DBV auf eine europäische Lösung. Der nationale CO2-Preis ­bedeute einen Wettbewerbsnachteil für die deutsche Landwirtschaft.

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