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Deutschland hinkt beim EU-Schweinepreisanstieg hinterher

Während deutsche Schweinemäster seit Wochen auf wieder anziehende Preise warten, gehen sie im Ausland langsam hoch, da das Schlachtschweineangebot knapp ist.

In vielen Ländern der Europäischen Union ist das Schlachtschweineangebot Ende August im Verhältnis zur Nachfrage knapp bemessen und die aktuellen Notierungen ziehen an. In Deutschland warten die Schweinemäster hingegen nach dem Preiscrash Anfang Juli infolge der coronabedingten Tönnies-Schließung bereits seit Wochen auf wieder anziehende Preise.

Eine Anhebung der maßgeblichen Notierung der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) erfolgte aber auch am vergangen Mittwoch nicht; sie blieb mit 1,47 Euro/kg SG das achte Mal in Folge unverändert.

„Die am Markt vorherrschende Nachfrage kann durch das Angebot schlachtreifer Schweine problemlos gedeckt werden“, berichtete die VEZG. Andere Analysten stuften den Lebendmarkt ebenfalls als ausgeglichen ein. Während im Süden Deutschlands schlachtreife Tiere eher in kleinen Stückzahlen...


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