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EU-Agrarexporte

EU-Agrarexporte wachsen trotz Corona

Der Außenhandel der EU-27 mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln hat sich von Januar bis August 2020 trotz Corona im Vergleich zum Vorjahreszeitraum intensiviert.

Lesezeit: 2 Minuten

Wie die Europäische Kommission am vergangenen Freitag (11.12.) in Brüssel berichtete, erreichten die EU-Agrar-Ausfuhren einen Wert von 119,03 Mrd Euro; das waren 1,2 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig erhöhte sich der Einfuhrwert um 0,8 % auf 81,64 Mrd Euro. Unter dem Strich ergab sich für die Berichtsperiode ein Handelsüberschuss der EU bei Agrar- und Ernährungsgütern von 37,39 Mrd Euro, was einem Anstieg von 2 % entsprach.

Vor allem in China erzielte die Union in den ersten acht Monaten dieses Jahres mit 11,21 Mrd Euro absolut höhere Erlöse; das waren 2,77 Mrd Euro mehr als in der Vorjahresperiode. Dabei wurden vor allem Schweinefleisch, Weizen, Innereien, Säuglingsnahrung und Gerste in die Volksrepublik geliefert. Gleichzeitig stiegen die in Saudi-Arabien und der Schweiz generierten Ausfuhrerlöse um 537 Mio Euro auf 2,77 Mrd Euro beziehungsweise 416 Mio Euro auf 5,94 Mrd Euro. Derweil verzeichneten die Brüsseler Experten für die Destination USA absolut den kräftigsten Rückgang der EU-Agrarexporte, und zwar um 692 Mio Euro auf insgesamt 13,86 Mrd Euro. Die Vereinigten Staaten blieben damit aber trotzdem das zweitwichtigste Zielland - vor China.

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Wichtigster Kunde der EU-27 war indes das Vereinigte Königreich, wo von Januar bis August 2020 in dieser Produktgruppe insgesamt 26,55 Mrd Euro erlöst wurden; das waren 329 Mio Euro weniger als in der Vorjahresperiode und damit der absolut zweitgrößte Rückgang. Betroffen waren hier vor allem die Ausfuhren von Wein, Geflügelfleisch und Butter. Unterdessen erhöhten sich laut EU-Kommission die Einfuhren an Agrarprodukten und Lebensmitteln der 27 Mitgliedstaaten in den ersten acht Monaten 2020 vor allem aus Brasilien, nämlich im Vergleich zum Vorjahreswert um 623 Mio Euro auf 7,94 Mrd Euro.

Den absolut zweithöchsten Zuwachs meldeten die Brüsseler Fachleute für Kanada mit 605 Mio Euro auf 1,78 Mrd Euro, gefolgt von Indonesien mit einem Plus von 592 Mio Euro auf 3,15 Mrd Euro. Wichtigster Lieferant unter den Drittstaaten war indes das Vereinigte Königreich; dort gab die EU-27 für Agrarrohstoffe und Nahrungsgüter in der Berichtsperiode insgesamt 9,69 Mrd Euro aus. Allerdings war dies im Ländervergleich auch der größte Rückgang mit 1,03 Mrd Euro. AgE

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