Exporterstattungen für Rindfleisch ausgesetzt

Die EU gewährt bis auf weiteres keine Exporterstattungen für Rindfleisch mehr. Die Sätze wurden von der Europäischen Kommission nach dem grünen Licht im zuständigen Verwaltungsausschuss auf Null gesetzt. Die Maßnahme wurde mit hohen Weltmarktpreisen begründet. Bereits im April waren die Ausfuhrbeihilfen für Schlachtkörper um 33 % auf 163 Euro/t gesenkt worden.

Die EU gewährt bis auf weiteres keine Exporterstattungen für Rindfleisch mehr. Die Sätze wurden von der Europäischen Kommission nach dem grünen Licht im zuständigen Verwaltungsausschuss auf Null gesetzt. Die Maßnahme wurde mit hohen Weltmarktpreisen begründet.

Bereits im April waren die Ausfuhrbeihilfen für Schlachtkörper um 33 % auf 163 Euro/t gesenkt worden. Ebenfalls seit April werden Schweinefleischprodukte wie Schinken oder Würste nicht mehr bezuschusst.

Wie die Kommission auf Anfrage mitteilte, wurden 2011 rund 223 000 t Rindfleisch subventioniert exportiert, mit Erstattungen in Höhe von insgesamt 45 Mio Euro. Von der Fleischmenge stammten 77 000 t aus Polen, 34 000 t aus Deutschland, knapp 28 000 t aus Frankreich und annähernd 15 000 t aus Österreich. Im laufenden Jahr waren es bis einschließlich Juli EU-weit rund 76 000 t Rindfleisch und 12 Mio Euro. Etwa drei Viertel dieser Exporte gingen in die Türkei und nach Russland. (AgE)


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