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Fleischproduktion im 1. Halbjahr 2023 um 5,9 % gesunken

Die neuen Schlachtzahlen sind raus: Die Firmen melden 5,9 % weniger angelieferte Tiere. Mit 9,2 % gingen die Schweineschlachtungen besonders stark zurück gegenüber 2022.

Lesezeit: 3 Minuten

Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2023 nach vorläufigen Ergebnissen knapp 3,3 Mio. t Fleisch produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 5,9 % weniger als im Vorjahreszeitraum.

Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2023 in den Schlachtbetrieben 23,6 Mio. Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 343,9 Mio. Hühner, Puten und Enten geschlachtet.

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9,4 % weniger Schweinefleisch als im 1. Halbjahr 2022

In den ersten sechs Monaten des Jahres schlachteten die deutschen Betriebe 21,6 Mio. Schweine. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Rückgang von rund 2,2 Mio. geschlachteten Tieren (-9,2 %). Bereits im 1. Halbjahr 2022 hatte der Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum 8,9 % betragen. Die Schweinefleischproduktion geht bereits seit dem Jahr 2017 kontinuierlich zurück.

Die erzeugte Schweinefleischmenge war im 1. Halbjahr 2023 mit 2,1 Mio. t um 9,4 % niedriger als im Vorjahreszeitraum (-213.000 t). Ein Grund für die sinkende Schweinefleischerzeugung sind die ebenfalls rückläufigen Schweinebestände in Deutschland.

Mit 20,9 Mio. Schweinen ging die Zahl der geschlachteten Tiere inländischer Herkunft um 10,0 % zurück (Vorjahr: 23,2 Mio.). Die 741.300 geschlachteten Schweine ausländischer Herkunft entsprechen einem Anstieg von 19,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem 619.700 Schweine aus dem Ausland geschlachtet wurden. Der Anteil an Schweinen ausländischer Herkunft an den geschlachteten Schweinen insgesamt lag damit bei 3,4 % (Vorjahreszeitraum: 2,6 %).

Rindfleischproduktion 0,9 % höher als im Vorjahreszeitraum

Insgesamt schlachteten die Betriebe in Deutschland im 1. Halbjahr 2023 rund 1,4 Mio. Rinder. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Abnahme von 0,1 % (-1.300 Tiere). Die dabei erzeugte Rindfleischmenge stieg im Erhebungszeitraum verglichen mit dem 1. Halbjahr 2022 um 0,9 % auf 481.500 t (+4.500 t).

Geflügelfleischproduktion weitgehend konstant

Im 1. Halbjahr 2023 schlachteten die Betriebe in Deutschland insgesamt 343,9 Mio. Tiere verschiedener Geflügelarten und damit 2,7 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit rund 770.900 t wurde im 1. Halbjahr 2023 0,1 % weniger Geflügelfleisch als im Vorjahreszeitraum produziert (-760 t).

Schweinefleisch mit größtem Anteil an der Produktion

Trotz der deutlichen Rückgänge seit dem Jahr 2017 hat Schweinefleisch seit Jahren den größten Anteil an der gewerblichen Fleischerzeugung in Deutschland. Im 1. Halbjahr 2023 stammten 62,0 % der erzeugten Fleischmenge von geschlachteten Schweinen. Danach folgten Geflügelfleisch mit einem Anteil von 23,2 % und Rindfleisch mit 14,5 %. Das Fleisch von Schafen, Ziegen und Pferden machte lediglich rund 0,4 % der Gesamtproduktion aus.

Stegemann wirft Bundesregierung Tatenlosigkeit vor

Besorgt zeigt sich CDU-Agrarsprecher Albert Stegemann: "Trotz besserer Preise befindet sich die heimische Schweinehaltung im freien Fall. Während die Haltungs- und Herkunftskennzeichnung von Bundesminister Özdemir ein Flickenteppich bleibt, fehlt den Landwirten die Planungssicherheit. Die Bundesregierung muss jetzt schnell vom Rückwärts- und den Vorwärtsgang umschalten und insbesondere den Ferkelerzeugern in Deutschland ein Investitionssicherheit geben. Ansonsten werden wir bald im großen Stil auf Fleischimporte angewiesen sein.“

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