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Trotz Veggie-Boom – Fleischverbrauch bleibt stabil

Das vegetarische Essen in Deutschland boomt; doch scheinen die Bundesbürger deswegen dem Fleisch nicht abzuschwören. Nach vorläufigen Daten verzehrte jeder Bürger in Deutschland im vergangenen Jahr durchschnittlich 60,3 kg Fleisch; das war ebenso viel wie 2013.

Lesezeit: 2 Minuten

Das vegetarische Essen in Deutschland boomt; doch scheinen die Bundesbürger deswegen dem Fleisch nicht abzuschwören. Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) vergangene Woche mitteilte, verzehrte nach vorläufigen Daten jeder Bürger in Deutschland im vergangenen Jahr durchschnittlich 60,3 kg Fleisch; das war ebenso viel wie 2013. Seit Jahren pendelt der Fleischverbrauch um die Marke von 60 kg, allein 2011 war mit 62,8 kg ein Ausreißer nach oben.


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Ganz oben auf dem Speisezettel steht dabei Schweinefleisch, dessen Verzehrsmenge seit 2006 zwischen 38,1 kg und 40,1 kg schwankt, zuletzt aber mit leicht abnehmender Tendenz. Dafür greifen die Verbraucher häufiger zu Geflügelfleisch. Während 2006 jeder Bundesbürger davon im Mittel 10,0 kg konsumierte, waren es im vergangenen Jahr 11,6 kg. Auf dem dritten Platz folgen Rind- und Kalbfleisch mit einem Verzehr zwischen 8,0 kg und 9,0 kg in den vergangenen Jahren.


Die Fleischerzeugung insgesamt lag 2014 laut Angaben der BLE bei 8,95 Mio t und fiel damit um rund 140 000 t größer aus als ein Jahr zuvor. Langfristig gesehen sind die Schweineschlachtungen von 2000 bis 2014 spürbar gestiegen, und zwar um gut ein Drittel von 43,2 Millionen auf 58,9 Millionen Stück. Noch kräftiger fiel in dieser Zeitspanne allerdings der Zuwachs der Geflügelfleischproduktion aus, die sich von 763 000 t auf 1,55 Mio t mehr als verdoppelte. Rückläufig war dagegen in den vergangenen 15 Jahren das Schlachtaufkommen an Großrindern, das um rund 575 000 Stück oder 15 % auf 3,19 Millionen Tiere schrumpfte. AgE

 

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