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Baden-Württemberg

Gestiegene Produktionswerte bei Getreide

Die Landwirtschaft im Südwesten erwirtschaftete 2019 annähernd 5 Mrd. €. Den größten Anteil daran hat die pflanzliche Erzeugung mit Sonderkulturen und Getreide.

Lesezeit: 2 Minuten

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes erwirtschafteten die baden-württembergischen Landwirte im Jahr 2019 mit pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen sowie landwirtschaftlichen Dienstleistungen insgesamt einen Produktionswert zu Erzeugerpreisen in Höhe von knapp 5 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Anstieg um gut 242 Mio. € (+5,1 %). Der Produktionswert der deutschen Landwirtschaft insgesamt fiel im Jahr 2019 mit rund 58,5 Mrd. € um 9,3 % höher aus als noch 2018.

Große Bedeutung: Sonderkulturen und Getreide

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Die pflanzliche Erzeugung trug im Jahr 2019 mit über 2,7 Mrd. € mehr als die Hälfte (55 %) zum Produktionswert der Landwirtschaft im Südwesten bei. Neben den Sonderkulturen, wie Obst, Gemüse und Weinbau ist der Getreideanbau der wichtigste pflanzenbauliche Produktionszweig. Insgesamt nahm der Produktionswert der pflanzlichen Erzeugung 2019 um 232 Mio. € oder 9,3 % gegenüber dem Vorjahr zu.

Bei den bedeutenden Kulturen waren die größten Zuwächse bei Kartoffeln (+39,6 %), Getreide (+15,7 %) und Zuckerrüben (+10,7 %) zu verzeichnen. Rückläufig waren die Produktionswerte hingegen bei Obst (−26,2 %), Wein (−14,1 %) und Ölsaaten (−15,6 %). Den höchsten Zuwachs im pflanzlichen Bereich erzielten die Futterpflanzen mit +53,0 %, was aber z. T. auch auf den außergewöhnlich geringen Wert im Vorjahr zurückzuführen ist.

Mehr Schweine und Geflügel

Der Produktionswert der tierischen Erzeugung stieg 2019 in Baden-Württemberg nur geringfügig um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr auf knapp 1,9 Mrd. € an. Hierzu beigetragen haben vor allem die deutlich gestiegenen Produktionswerte der Schweinehaltung (+10,8 %) und Geflügelerzeugung (+33,2 %). Die Produktionswerte der Rinderhaltung (−12,4 %), Eier- (−5,1 %) und Milcherzeugung (−3,2 %) gingen hingegen zurück.

Der Aufwand der Landwirte an Vorleistungen war 2019 mit insgesamt knapp 3,1 Mrd. € gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % gesunken. Vor allem die Aufwendungen für die größte Position Futtermittel war um 4,9 % rückläufig, während die Ausgaben für Energie und Betriebsstoffe leicht zunahmen (+0,8 %).

Als Saldo aus Produktionswert und Vorleistungen ergibt sich die Bruttowertschöpfung der Landwirtschaft. Diese nahm 2019 um über 19,8 % auf knapp 1,9 Mrd. € zu (Vorjahr: 1,6 Mrd. €). Verglichen mit der baden-württembergischen Wirtschaftsleistung insgesamt in Höhe von knapp 471 Mrd. € im Jahr 2019, beläuft sich der Anteil der Landwirtschaft auf weniger als ein % (0,4 %). Im Durchschnitt aller Länder lag der Anteil 2019 bei 0,7 %.

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