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cropspot.com: „In zwei Jahren sind wir ein fester Bestandteil des Agrarhandels“

Das Start-up cropspot.com verspricht Erfolg durch digitalen Handel und will Landwirte dabei unterstützen. Wir sprachen mit den Gründern Tobias Fallmeier und Maximilian von Weichs.

Lesezeit: 4 Minuten

Herr Fallmeier, Herr v. Weichs, erklären Sie bitte in zwei Sätzen, was cropspot Landwirten Neues bietet.

cropspotist ein digitaler Marktplatz für Getreide, Ölsaaten und Nischenkulturen. Ziel ist es transparente Marktbedingungen zu schaffen, den Handelsradius zu erweitern und die Wertschöpfung pro gehandelte Tonne zu steigern.

Wann sind Sie mit cropspot gestartet?

Die Gründung war im April 2019, aktiver Handelsbetrieb findet ab Februar 2020 statt.

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Wie ist die bisherige Resonanz auf Ihr digitales Angebot?

Die Resonanz ist durchweg positiv. Die verschiedenen Akteure zeigen großes Interesse an dem digitalen Angebot.

Können Sie anhand eines Beispiels kurz erklären, was ein registrierter Landwirt tun muss, damit er über cropspot das beste Angebot findet?

Registrierte Nutzer stellen ihr individuelles Kauf- oder Verkaufsinteresse gezielt ein. Passende Partien werden ihnen automatisch angezeigt. Darüber hinaus können Käufer und Verkäufer über Suchfunktionen zueinander finden, indem sie unter anderem nach Produkten, Terminen und Erfüllungsorten filtern.

Was glauben Sie, wie viel Geld Landwirte sparen könnten?

Es geht nicht in erster Linie um Einsparungen, sondern darum, mehr an der gehandelten Tonne zu verdienen!

Welche Kosten fallen beim Handeln für den Nutzer an?

Die Nutzung der Plattform und ihrer Funktionen ist kostenfrei. Bei abgeschlossenem Kontrakt fallen 0,25 ct pro gehandelte Tonne an.

Beschreiben Sie Ihre Hauptzielgruppe! (Betriebsgröße, Einkaufsverhalten, Einstellung etc.)

Die Zielgruppe sind alle Teilnehmer der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette (Landwirte, Händler, industrielle Verarbeiter und Energiewirte)

„Unsere Nutzer sind überwiegend Landwirte“

Wie viele Nutzer haben Sie aktuell und wie setzen sie sich zusammen (Herkunft, Landwirte, andere Gewerbetreibende etc.)?

Aktuell hat cropspot bundesweit etwas mehr als 1000 Nutzer. Etwa 80% davon sind Landwirte, die restlichen 20 % entfallen auf Handel, Industrie und Sonstige.

Und wie entwickeln sich Ihre Umsätze?

Mit steigenden Nutzerzahlen entwickeln sich auch die Umsätze positiv.

Wie finanzieren Sie Ihre Aktivitäten? Macht cropspot Gewinne?

cropspot ist unabhängig und finanziert sich durch die Gründer und Business Angels. (Anm. d. Redaktion: Sogenannte Business Angels beteiligen sich an Unternehmen und geben Startups in der Regel neben Kapital auch Unterstützung durch Kontakte und Know-how.)

Welche Produkte werden gerne online gehandelt?

Neben Mahlweizen und Dinkel vor allem Futtergetreide, wie Roggen, Triticale, Hafer und Körnermais. Hinzu kommen Leguminosen, wie Ackerbohnen und Futtererbsen.

Welche Produkte funktionieren weniger gut?

Das kann man pauschal nicht sagen. Denn je nach Marktlage gibt es immer Schwankungen im Handelsvolumen einzelner Produkte.

Wo wollen Sie in zwei Jahren mit Ihrer Plattform stehen?

cropspot ist in zwei Jahren fester Bestandteil des täglichen Agrarhandels und bedient die Bedürfnisse seiner Nutzer mit einer breiten Produktpalette und umfassenden Serviceleistungen.

Landhändler, die über cropspot anbieten, verschärfen den Wettbewerb und senken möglicherweise ihre eigenen Margen. Warum sollte der Landhändler überhaupt mitspielen?

Landhändler profitieren vor allem durch eine kosteneffiziente Erfassung. Neben kostenloser Neukundengewinnung bietet cropspot frachtoptimiertes Handeln in bisher unerschlossenen Regionen. Zudem haben Sie einen schnellen Überblick auf die standardisierten bzw. liquiden Märkte – auch mobil von unterwegs.

Es gibt mittlerweile diverse digitale Handelsplattformen in Deutschland. Warum denken Sie, dass Sie das beste Angebot für Landwirte haben?

1.cropspot ist die einzige Plattform, die den Nutzern Angebot und Nachfrage transparent in Form einer Karte zur Verfügung stellt.

2.Wir bieten eine einfache und intuitive Bedienung.

3.Es gibt keine Einstiegshürden oder versteckte Kosten.

Wagen Sie eine Prognose zur deutschen Agrarhandelsstruktur in fünf Jahren?

Die Struktur verändert sich. Jüngste Fusionen unterstreichen die fortschreitende Konsolidierung im Agrarhandel. Zudem sind immer weniger Landwirte für die Vermarktung immer größerer Mengen verantwortlich. Dafür bedarf es eines gesunden Wettbewerbs, der über cropspot dargestellt wird.

Was sind die größten Hürden für potenzielle Nutzer?

Die größte Hürde besteht darin, vom passiven Marktteilnehmer zum aktiven Gestalter zu werden. Gewohnheiten sollten hinterfragt und die Möglichkeiten der Digitalisierung als Chance wahrgenommen werden.

„Deutlich bessere Markttransparenz“

Wo sehen Sie den größten Nutzen für den Landwirt durch Ihre Plattform?

Neben den üblichen Vorteilen der Digitalisierung (Zeitersparnis, erweiterter Aktionsradius, reduzierte Fehleranfälligkeit, weniger Kosten, Individualität durch bedürfnisorientierte Eingaben ist das vor allem die maximale Produkt- und Preistransparenz. Außerdem ermöglicht cropspot eine erfolgreiche Vermarktung von Nischenprodukten.

Welche Nachteile hat er möglicherweise im Vergleich zum traditionellen Handel?

cropspot versteht sich als Alternative nicht als Ersatz.

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