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Bioethanol: Erzeugung wuchs schneller als Verbrauch

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe)n hat die Marktdaten 2014 für die heimische Produktion von Bioethanol einschließlich Rohstoffeinsatz und für den Verbrauch vorlgelegt. Danach wuchs die Produktion in Deutschland 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent und der Verbrauch um 1,9 Prozent.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe)n hat die Marktdaten 2014 für die heimische Produktion von Bioethanol einschließlich Rohstoffeinsatz und für den Verbrauch vorlgelegt.

Danach wuchs die Produktion in Deutschland 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent und der Verbrauch um 1,9 Prozent. Für 2015 erwartet der BDBe ebenfalls eine positive Entwicklung. Durch die seit Januar 2015 geltende Verpflichtung zur Senkung der CO2-Emissionen von Kraftstoffen ist Bioethanol noch wettbewerbsfähiger geworden.


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Produktion 2014


Die deutsche Bioethanolwirtschaft kann eine positive Bilanz ziehen,denn die im Osten und Norden Deutschlands gelegenen Bioethanolwerke produzierten eine Rekordmenge von 726.881 Tonnen Bioethanol, dies sind 8,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die noch im Vorjahr stark gestiegene Produktion von Bioethanol aus Industrierüben ging um 9,1 Prozent zurück. Insgesamt wurden rund 2,6 Mio. Tonnen Industrierüben und 1,5 Mio. Tonnen Futtergetreide zu Bioethanol verarbeitet. 8.205 Tonnen Bioethanol wurden aus sonstigen Stoffen wie Rückständen der Lebensmittelindustrie hergestellt.


Verbrauch 2014


Der Absatz der Kraftstoffsorte Super E10 legte um 2,0 Prozent zu und betrug 2,82 Mio. Tonnen. Im Jahr 2014 erreichte die Sorte Super E10 im gesamten Benzinmarkt einen Anteil von 15,2 Prozent.

Rückläufig war der Absatz der Kraftstoffsorten Normal und Super Plus, die bis zu 5 Prozent Bioethanol enthalten können.

 

Der deutsche Benzinmarkt war 2014 erstmals seit Jahren nicht rückläufig und erzielte einen Absatz von 18,5 Mio. Tonnen, ein leichter Zuwachs von 0,6 Prozent. Bioethanol hatte einen Anteil am gesamten Benzinmarkt von 6,3 Prozent (Vol.), im Vorjahr betrug der Anteil 6,2 Prozent (Vol.).


Verpflichtung zur CO2-Minderung


Der BDBe geht davon aus, dass sich die seit dem 1. Januar 2015 geltende Pflicht der Mineralölwirtschaft zur Minderung des CO2-Ausstoßes von Kraftstoffen um 3,5 Prozent besonders positiv auf den Absatz von deutschem Bioethanol auswirken wird. Mit 60 bis 70 Prozent CO2-Minderung ist deutsches Bioethanol der für die CO2-Minderung effizienteste und wettbewerbsfähigste Biokraftstoff. Die Anhebung der Pflicht zur Minderung des CO2-Ausstoßes von Kraftstoffen auf 4,0 Prozent ab dem Jahr 2017 und auf 6,0 Prozent ab dem Jahr 2020 bewirkt weiter steigenden Absatz von deutschem Bioethanol.

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