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US-Rinderherde wächst nicht mehr

Der seit 2015 anhaltende Anstieg der Rinderbestände in den USA ist im Sommer dieses Jahres zum Stillstand gekommen.

Lesezeit: 2 Minuten

Nach Angaben des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) wurden am Stichtag 1. Juli 2019 insgesamt 103 Millionen Rinder gehalten; das waren ebenso viele wie zwölf Monate zuvor. Verglichen mit 2014, als die Rinderpopulation in den USA mit 96,3 Millionen Tieren auf den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren gesunken war, ist die Herde um 6,7 Millionen Stück oder 7,0 % gewachsen. Gemäß den aktuellen Viehzählungsergebnissen hat es bei den einzelnen Tierkategorien im Vorjahresvergleich nur wenige Änderungen gegeben.

Leicht abgenommen hat das Jungvieh mit einem Gewicht unter 500 lbs (227 kg), und zwar um 0,7 % auf 28,1 Millionen Stück. Dagegen wurde der Bestand an Färsen über 227 kg um 0,6 % auf 16,4 Millionen und derjenige von Ochsen um 1,4 % auf 14,7 Millionen Tiere aufgestockt. Bei den weniger bedeutenden Bullen ergab sich mit 2,1 Millionen Stück keine Änderung gegenüber Juli 2018. Die stärkste Abnahme war bei den Milchkühen mit einem Minus von 100 000 Tieren oder 1,1 % auf 9,3 Millionen Stück zu verzeichnen. Die Zahl der Fleischkühe blieb hingegen mit 32,4 Millionen konstant. Für die diesjährige Rindfleischerzeugung rechnet das USDA laut aktueller Schätzung gegenüber 2018 mit einer moderaten Zunahme um 117 000 t oder 1,0 % auf 12,31 Mio t. Erstmals seit vielen Jahren würde damit in den USA weniger Rind- als Schweinefleisch produziert.

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Bei Schweinefleisch wird ein kräftiger Erzeugungsanstieg von 5,1 % auf 12,54 Mio t erwartet. Für die US-Milchproduktion prognostizierten die Washingtoner Analysten zuletzt im Vergleich zu 2018 einen Zuwachs von 0,3 % auf 99,0 Mio t. Allerdings war hier noch ein durchschnittlicher Kuhbestand von 9,34 Millionen Tieren unterstellt worden, der den aktuellen Zahlen zufolge aber um rund 40 000 Kühe geringer sein dürfte. AgE

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