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USDA prognostiziert Rückgang weltweiter Schweinefleisch-Exporte

Schweinefleisch bleibt auf dem Weltmarkt knapp. Zwar sind die Zahlen so wie im Vorjahr, die Exporte gehen aber zurück.

Lesezeit: 2 Minuten

Die weltweite Schweinefleischproduktion wird im laufenden Jahr mit 114,33 Mio. t Schlachtgewicht auf dem Niveau von 2022 bleiben. Dies ist auf Produktionsrückgänge in der EU, Großbritannien und Kanada zurückzuführen, die die Produktionssteigerungen in Vietnam, Russland, Brasilien und China ausgleichen, zitiert aiz.info das US-Agrarministerium (USDA) und die britische Absatzförderorganisation AHDB.

Trotz der stagnierenden Produktion wird das gesamte Exportvolumen im Jahr 2023 um 3 % auf 10,58 Mio. t sinken, weil die Exporte aus der EU, Großbritannien, Kanada und Mexiko geringer ausfallen als die prognostizierten Zuwächse aus Brasilien, China und den USA, schreibt aiz.info.

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Die Schweinefleischexporte der EU und Kanadas werden demnach im Vergleich zum Vorjahr um 10 % bzw. 4 % zurückgehen. AHDB prognostiziert zudem einen Rückgang der britischen Schweinefleischausfuhren um 10 %.

Hohe Betriebsmittelkosten und der Rückgang der Bestände hätten sich negativ auf die Produktionsmengen in diesen Regionen ausgewirkt und die Verfügbarkeit eingeschränkt. Dies habe zu einem Preisanstieg geführt, wodurch das Schweinefleisch auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig sei. Im Falle Mexikos sei der Rückgang der Ausfuhren jedoch auf den gestiegenen Inlandsverbrauch zurückzuführen, der das verfügbare Angebot einschränkt.

EU hat 17 % weniger Schweinefleisch exportiert

Laut den jüngsten Handelsstatistiken sind die Gesamtausfuhren von Schweinefleisch (ohne Innereien) in diesen Regionen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Die EU hat laut Dow Jones News in den ersten beiden Monaten des Jahres 2023 insgesamt 506.000 t exportiert, was einem Rückgang von 17 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Kanada hat 171.000 t exportiert, was einem Rückgang von 10 % gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Die Ausfuhren aus Großbritannien beliefen sich im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis Februar) auf insgesamt 26.000 t, was einem Rückgang von 31% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Im Gegensatz dazu wird für China ein Anstieg der Ausfuhren um 24.000 t prognostiziert, da die Grenzbeschränkungen in Hongkong und Japan aufgehoben werden, was zu einer erhöhten Importnachfrage aus dem Gastgewerbe und der Gastronomie führen dürfte.

Auch in den USA und Brasilien wird mit einer Zunahme der Lieferungen nach Südostasien und Südamerika gerechnet. In beiden Ländern wird ein Produktionsanstieg erwartet, was zu einer größeren Verfügbarkeit zu wettbewerbsfähigen Preisen beiträgt.

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