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Weltweite Versorgung mit Weizen dürfte knapper werden

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) geht in seiner neuesten Marktprognose von einer globalen Weizenerzeugung im Wirtschaftsjahr 2018/19 in Höhe von 736,3 Millionen Tonnen aus. Das sind 1,1 Prozent weniger als in der Vormonatsschätzung und entspräche einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Lesezeit: 2 Minuten

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) geht in seiner neuesten Marktprognose von einer globalen Weizenerzeugung im Wirtschaftsjahr 2018/19 in Höhe von 736,3 Millionen Tonnen aus. Das sind 1,1 Prozent weniger als in der Vormonatsschätzung und entspräche einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem die geringeren Produktionserwartungen für die EU-28, dem größten Weizenerzeuger der Welt, spiegeln sich darin wider. EU-weit dürften 145 Millionen Tonnen zusammenkommen. Das sind 4,4 Millionen Tonnen weniger als in der Vormonatsschätzung, und das Ernteergebnis des Wirtschaftsjahres 2017/18 würde damit um fast 6,6 Millionen Tonnen unterboten werden.


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Doch auch die Ernteschätzungen für Australien, Russland, China und die Ukraine wurden gekürzt. Nicht nur die globale Ernteprognose, auch die Verbrauchsschätzung haben die Analysten gegenüber dem Vormonat zurückgenommen, allerdings weniger deutlich. Im Wirtschaftsjahr 2018/19 dürften weltweit 748,9 Millionen Tonnen Weizen verbraucht werden, 0,3 Prozent weniger als in der Vormonatsschätzung, aber ein Prozent mehr als im vergangenen Wirtschaftsjahr. Seine Endbestandsschätzung für Weizen hat das USDA weiter nach unten korrigiert. Eine immer deutlichere Lücke zwischen Erzeugung und Verbrauch tut sich auf – das Produktionsdefizit hat sich gegenüber der Vormonatsschätzung auf 12,6 Millionen Tonnen mehr als verdoppelt.


Die Lagerbestände wird das schrumpfen lassen, zum Saisonende werden 260,9 Millionen Tonnen erwartet. Das wären zwar immer noch 3,5 Millionen Tonnen mehr als zum Ende des Wirtschaftsjahres 2016/17 bevorratet waren, aber 12,6 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr. Die globale Weizenversorgung wird sich also verknappen. AMI

 

 

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