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GAP 2023: Weniger Betriebe, weniger Umweltschutz?

Klaus-Peter Lucht ist Milchviehhalter und kritisiert am Beispiel seines eigenen Betriebes, dass die europäische Agrarpolitik die Betriebe zwingen werde, zu wachsen oder zu weichen.

Lesezeit: 1 Minuten

Der Vizepräsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Klaus-Peter Lucht, erklärt anhand seines Hofes, welche Zwänge die neue EU-Agrarreform mit sich bringt. Dabei sei das gar nicht so beabsichtigt gewesen von den Politikern, aber die Folge einer Agrarpolitik, die Umwelt- und Naturschutz nicht attraktiv mache.

Gerade kleinere Betriebe Schweinehalter und Milchviehbetriebe würden mit den Umschichtungen und Neuregelungen nicht zurechtkommen. Sie hätten auf die Viehhaltung gesetzt. Die Fruchtfolgeregelung sei für die Viehhalter mit eigenem Maisanbau nur schwer umzusetzen. Der Verlust der Direktzahlungen betrage 100 € auf den Hektar.

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Über die Eco Schemas oder die 2. Säule der GAP bekommt man diese Mittel nicht wieder. Eco Schemas seien nicht ausreichend dotiert. In Schleswig-Holstein sei die 2. Säule leider schwach ausgebildet. Der kooperative Ansatz sei vernachlässigt worden, bedauert Lucht.

Die Konsequenz aus der GAP ´23 sei ein Zwang zum Wachsen oder Weichen, folgert der Landwirt. Er findet es schade, dass man mit den Eco Schemes nicht mehr Artenvielfalt oder Tierschutz erreichen kann. Die Landwirtschaft habe sich viele gute Maßnahmen vorstellen können, dieses sei leider nicht berücksichtigt worden.

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