Thema

Agrarreform (GAP)

Für die Agrarreform von 2020 gibt es eine Übergangszeit bis 2023. Erst ab dann werden die Agrarzahlungen nach den neu verhandelten Auszahlungsmodalitäten ausgegeben. Sie führt neue Grundvoraussetzungen (Konditionalität) ein, die alle Landwirte für den Bezug der Basisprämie einhalten müssen. Im Gespräch sind mindestens 3 % Brache und ein Umwandlungsverbot von Dauergrünland in Mooren und Feuchtgebieten. 25 % der Direktzahlungen sollen zudem künftig an noch höhere Umwelt- und Klimaleistungen geknüpft sein. Um Geld aus diesen 25 % zu erhalten, müssen Öko-Regelungen (Eco-Schemes) umgesetzt werden. Dazu gehören Blühflächen und Brachen, der Anbau von Leguminosen, extensiver Anbau und Agroforstsysteme.

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Alle fünf Jahre müssen Landwirte mehrjähriges Ackergras gegen ihren Willen umbrechen. Das ist ökologischer Irrsinn. Trotzdem gibt es wenig Hoffnung, dass die Pflicht fällt. Ein Interview

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