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Bioverband

50 Jahre Bioland

Bioland diskutierte anlässlich seines 50. Geburtstag mit Gästen aus Politik, Verband und Handel über die Zukunft des Ökolandbaus.

Lesezeit: 2 Minuten

Wie gelingt der konsequente Umbau der Landwirtschaft? Und wie können Erfahrungen aus einem halben Jahrhundert Verbandsgeschichte dabei helfen, diesen Umbau zu realisieren? Bei einer politischen Matinee zum 50. Geburtstag von Bioland diskutierten am vergangenen Sonntag unter anderem Renate Künast, Mitglied des Bundestages, Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Klaus Fickert, Geschäftsführer EDEKA Handelsgesellschaft Südwest und Bioland-Präsident Jan Plagge über das Modell Bioland als Vorbild für eine zukunftsfähige Land- und Lebensmittelwirtschaft. Übertragen wurde das von der Journalistin Dr. Tanja Busse moderierte politische Podium aus dem Rittersaal auf Schloss Kirchberg in Kirchberg an der Jagst.

Bio in Agrarpolitik verankern

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Bioland-Präsident Jan Plagge blickte mit Dankbarkeit auf die Verbandsgeschichte zurück und erläuterte die Überzeugungen des Bioverbands: „Der eigentliche Sinn in unserem landwirtschaftlichen Arbeiten ist die Bewahrung der Lebensgrundlagen – das ist in den Bioland-Prinzipien auch fest verankert. Geld und Gewinn dürfen nur Mittel sein und nie der Zweck des Wirtschaftens – daher müssen wir den Prozess wieder umdrehen: Die Ökonomie muss der Ökologie folgen und nicht umgekehrt.“

In Bezug auf den voranschreitenden Klimawandel machte Renate Künast deutlich: „Wir müssen uns vorstellen, wo wir mit der jetzigen Wirtschaftsweise 2030 oder 2050 landen. Wenn wir da nicht landen wollen, müssen wir rückwärts denken und uns überlegen, welche Schritte wir heute unternehmen, um das zu vermeiden.“ Die ehemalige Landwirtschaftsministerin fordert einen Umbau der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU und konkrete Maßnahmen, wie den Mehr-Einsatz von Bio-Produkten in der Außer-Haus-Verpflegung: „Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser müssen anders einkaufen.“ Auch eine stetig wachsende gesellschaftliche Debatte über die Ernährung mit Fleisch werde es geben, so die Grünen-Politikerin.

Gemeinsam am Markt

Die Vernetzung zwischen Handel und Erzeugung schafft am Markt Rahmenbedingungen dafür, dass der Absatz von Bio-Produkten weiterwachsen kann. „Eine Umstellung allein auf dem Acker reicht nicht aus“, sagte Marcus Arzt, Bioland-Landesvorstand Baden-Württemberg. „Der Bauer muss sich auch selbst um die Inwertsetzung seiner Arbeit kümmern. Neben den Erzeugern tragen unsere mittlerweile über 1.300 Partner aus Herstellung und Handel eine große Verantwortung.“

Einer dieser Partner ist die EDEKA Handelsgesellschaft Südwest. Deren Geschäftsführer Klaus Fickert kommentierte: „Nachhaltigkeit und Bio-Qualität gewinnen stetig an Bedeutung – die Wachstumsraten sprechen für sich. Aber wir glauben: Da geht noch was. Also packen wir es gemeinsam an!“

Die Aufzeichnung der Veranstaltung kann hier aufgerufen werden.

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