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Jäger bietet Gmundner Genossenschaft Kapitalbeteiligung

Jetzt kommt neue Bewegung in das Rennen um die Gmundner Molkerei: In einer Aussendung bietet das Milchwerk Jäger, das seit 2019 bereits eng mit der Gmundner Molkerei eGen kooperiert, eine Alternative zur Fusion mit der Alpenmilch Salzburg an. Damit wolle man den Molkereistandort Gmunden nachhaltig als Käsereistandort absichern, heißt es in einer Aussendung der Privatmolkerei dazu.

Lesezeit: 2 Minuten

Auch von Lieferanten der Gmundner Molkerei sei das Milchwerk Jäger zu diesem Schritt motiviert worden. Konkret bietet Jäger im Rahmen einer Kapitalbeteiligung die langfristige Sicherung des Standortes Gmunden und somit auch weiterhin die Verarbeitung der Milch vor Ort. Die Eigenständigkeit der Gmundner Genossenschaft bleibt bestehen, heißt es weiter.

Im Rahmen des mittelfristigen Ausbaus des Standortes sei auch zusätzlich die Milchverarbeitung der österreichischen Milch geplant, die von Jäger seit vielen Jahren in Bayern verarbeitet werde.

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Jäger, die älteste noch bestehende Privatmolkerei Deutschlands, gegründet im Jahr 1870, produziert nach eigenen Angaben aus 475 Mio. kg Milch Mozzarella, Pasta Filata und Schnittkäse am Standort Haag in Oberbayern hauptsächlich für den Export in Europa und darüber hinaus.

Gmunden nimmt Stellung

Auch die Gmundner Molkerei hat in Person von Marketingleiterin Stefanie Eller jetzt eine Stellungnahme dazu abgegeben:

"Wie berichtet, wurden in den letzten Monaten von den Eigentümervertretern der Gmundner Molkerei eGen(mbH) intensive Gespräche mit der Salzburg Milch über eine gemeinsame Zukunft geführt. Die diesbezügliche Prüfung durch die Bundeswettbewerbsbehörde konnte inzwischen positiv abgeschlossen werden. In den letzten Tagen ist der Gmundner Molkerei auch ein Angebot der Firma Jäger aus Haag in Oberbayern über die Ausweitung der bereits seit 3 Jahren bestehenden Kooperation und Zusammenarbeit übermittelt worden. Im Sinne der Mitglieder sehen es die Gremien der Genossenschaft als ihre Verpflichtung, auch dieses Angebot zu prüfen, um für alle Milchlieferanten die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können. Diese wird in der Folge in einer Generalversammlung von allen Mitgliedern gemeinsam festgelegt."

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