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Versicherungsverband

Zahl der Brandunfälle in der Landwirtschaft auf Rekordniveau

Der Elektrobrand ist als Unfallursache bei Hofbränden klar an erster Stelle steht, gefolgt von Brandstiftung und Naturereignissen wie Blitzschlag.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Zahl der Brandereignisse in der österreichischen Landwirtschaft ist im Jahr 2020 nochmals beträchtlich in die Höhe gegangen und hat einen neuen Rekordwert erreicht. Darauf haben der österreichischen Versicherungsverband (VVO) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) vergangene Woche hingewiesen.

Registriert wurden insgesamt 2.306 Brandunfälle und damit rund 45 % mehr als im Jahr davor. Im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2020 hatten sich in dem Alpenland jährlich 1.590 Brände in der Landwirtschaft ereignet, und das mit steigender Tendenz. Gleichzeitig stiegen auch die Schadenssummen; diese beliefen sich im Schnitt auf mehr als 59 Mio € pro Jahr, wobei einzelne Großbrände mehr als die Hälfte der Schadenssummen verursachten.

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Vor einem Jahrzehnt hatte die jährliche Schadenssumme noch bei 42 Mio. € gelegen, während sie zuletzt teilweise auf mehr als 85 Mio. € anwuchs.

Eine Studie des KFV hat ergeben, dass der Elektrobrand als Unfallursache klar an erster Stelle steht, gefolgt von Brandstiftung und Naturereignissen wie Blitzschlag. Zwar sei die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich seit der Jahrtausendwende um rund ein Viertel gesunken; zugleich habe es aufgrund von Automatisation einen Zuwachs der Produktion landwirtschaftlicher Güter gegeben, heißt es zur Begründung. Mit den meist technischen Modernisierungsmaßnahmen habe sich das Brandrisiko in den Betrieben erhöht. Ehemals sehr häufige Brandursachen wie beispielsweise die Heuselbstentzündung hätten hingegen in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen.

Um Brände präventiv zu verhindern, empfehlen der VVO und das KFV den Landwirten, das Risikopotential im eigenen Betrieb regelmäßig zu evaluieren und die vorhandenen Brandschutzvorrichtungen auf ihre Aktualität und Funktionalität sowie ihre Wirksamkeit und Effektivität zu überprüfen.

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