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Bauernbund kritisiert Lebensmittel Einzelhandel: "Importe sind Schlag ins Gesicht der Bauern"

Zahlreiche internationale Lebensmittel finden Weg in die Regal, vom Spargel aus Peru über Birnen aus Südafrika, kritisiert der Bauernbund und präsentiert einen Saisonkalender.

Lesezeit: 2 Minuten

Spargel aus Peru, Birnen, Pfirsiche und Trauben aus Südafrika, Heidelbeeren aus Marokko und Peru, Brombeeren aus Mexiko. Ein aktueller Lokalaugenschein des NÖ Bauernbundes deckt eine wahre Weltreise in den Supermarktregalen auf.

"Diese Importe sind ein Schlag ins Gesicht der Bäuerinnen und Bauern, die sich 365 Tage im Jahr für unsere Versorgungssicherheit auf den Feldern und in den Ställen einsetzen und zu höchsten Standards produzieren und dann durch billige ausländische Produktion ersetzt werden. Unsere Bäuerinnen und Bauern haben Besseres verdient", sagt NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek, der die aktuellen Angebote lediglich als Vorboten dafür sieht, was passiert, wenn der Freihandel und Weltmarkt die regionale Landwirtschaft ersetzt.

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Saisonkalender des Bauernbundes als Entscheidungshilfe

Damit der Überblick bei der Vielfalt des heimischen Obstes und Gemüses erhalten bleibt hat der NÖ Bauernbund auch heuer seinen Saisonkalender im Angebot. Über die Webpräsenz www.niederoesterreichs-bauern.at, der eigenen Konsumentenplattform "Niederösterreichs Bauern" mit über 100.000 Followern auf Facebook, kann der Saisonkalender runtergeladen und ausgedruckt werden.

"Der Saisonkalender ist die ideale Grundlage zum umweltbewussten Einkauf und zu einem regionalen Einkaufsverhalten und einem saisonalen Lebensstil. Damit unterstützt man die heimische Landwirtschaft und liegt im Trend der Zeit", betont Nemecek.

Niederösterreich ist das Gemüseland Nummer eins

Mehr als die Hälfte der gesamten österreichischen Gemüseproduktion erfolgt in Niederösterreich. Knapp 370.000 t wurden beispielsweise im Vorjahr in diesem Bundesland geerntet, österreichweit waren es, gemäß Statistik Austria, rund 670.000 t.

In Niederösterreich bauten 2022 Landwirte auf 11.000 ha Gemüse an. Ein Blick auf die genauen Zahlen der Gemüseernte 2022 zeigt, dass ohne Niederösterreich kaum die Versorgungssicherheit in Österreich gegeben wäre. Beispielsweise werden 99% der Erbsen, über 90% des Spinats und der Zwiebeln, knapp 80% der Karotten, der Erdäpfel und Süßkartoffeln, der Fisolen und des Schnittlauchs, drei Viertel der Kohlsprossen und des Spargels, die Hälfte des Rotkrauts, vom Zuckermais, des Knoblauchs und der Speisekürbisse und ein Drittel des Rhabarbers Österreichs in Niederösterreich geerntet.

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