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Gefahr für Bienen

Asiatische Hornisse nahe der österreichisch-ungarischen Grenze beobachtet

Nach Sichtungen der asiatischen Hornisse an der österreichisch-ungarischen Grenze ruft die AGES nun heimische Imker zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Die Hornisse jagt Bienen vor ihren Stöcken.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Asiatische Hornisse, Vespa velutina (Varietät nigrithorax), wurde aus Südostasien im Jahr 2004 in Frankreich eingeschleppt. Seitdem breitet sie sich unaufhaltsam in Europa aus.

Vespa velutina ist besonders für die Imker von Interesse, da sie bevorzugt soziale Hautflügler (Bienen, Wespen, Fliegen), Spinnen und Heuschrecken jagt, um ihre Brut zu versorgen. Die Frage, wie großen Schaden sie bei Bienenvölkern verursachen kann, wird unterschiedlich beurteilt. Vespa velutina ist tagaktiv und jagt ihre Beute im Flug. Vor den Bienenstöcken lauert sie den heimkehrenden Bienen im Schwebflug auf. Bei hoher Dichte der Asiatischen Hornisse kann es zur Schwächung der Völker und sogar zu Völkerverlusten kommen. Eine Angabe besagt, dass im Spätherbst, wenn die Stärke anderer Insektenpopulationen zurückgeht, ungefähr 75 Bienen pro Tag erbeutet werden.

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Die Asiatische Hornisse ist für gesunde Menschen genauso ungefährlich wie die heimische Hornisse, Vespa cabro (allergische Reaktionen sind möglich). Beide Arten verhalten sich friedlich und greifen Menschen normalerweise nur bei Bedrohung an. Besonders beunruhigend wirkt der geräuschvolle Flug.

Am 22.8.2023 wurde die asiatische Hornisse Vespa velutina in Ungarn nahe der österreichischen Grenze beobachtet. Foto- und Videomaterial der Sichtung wurden in mehreren Facebook-Gruppen veröffentlicht und zeigen eindeutig, dass es sich dabei um die asiatische Hornisse handelt. Aktuell führt das ungarische Naturhistorische Museum an den gefundenen Exemplaren eine Untersuchung durch, um zu bestätigen, dass es sich um die asiatische Hornisse handelt.

Die AGES bittet die österreichischen Imker:innen aus gegebenem Anlass um erhöhte Aufmerksamkeit in der Nähe ihrer Bienenvölker.

Aufgrund von Erfahrungen in anderen Ländern wird folgende Vorgangsweise empfohlen: Beobachten Sie in den kommenden Wochen bei Ihren regulären Bienenstandbesuchen den Bienenflug vor den Völkern etwa 20 Minuten lang. Dieser Zeitraum sollte ausreichen, um ein eventuelles Auftreten der Asiatischen Hornisse zu erkennen. Bei Verdacht dokumentieren Sie bitte die Situation (Foto, Film) und melden Sie den Verdacht den zuständigen Stellen. Für invasive Arten sind dasBundesamt für Ernährungssicherheit (Importkontrolle) sowie die neun Landesregierungenzuständig.Zusätzlich können Sie die Informationen auch gerne anbienen@ages.atfür eine Verifizierung senden. Eventuelle Positiv-Meldungen werden an die entsprechenden Landesbehörden weitergeleitet. Bitte keine Tiere fangen oder abtöten, da Verwechslungen mit heimischen Arten möglich sind.

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