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Verdacht auf Tierquälerei in Schweinemastbetrieb

Die Behörden ermitteln wegen mutmaßlicher Tierquälerei. Bei einer ersten Vorort Kontrolle gab es keine Beanstandungen, heißt es von der AMA. Auch die BH konnte keine Verfehlungen feststellen.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Bilder gehen durch alle Medien. Heimlich aufgenommen von Tierschützern in einer Nacht und Nebel-Aktion. Dem Verein gegen Tierfabriken (VGT) wurden die Fotos zugespielt, der hat sie auf allen Kanälen veröffentlicht. Es sind Bilder von Mastschweinen mit einem Mastdarmvorfall und Ohren- sowie Schwanzverletzungen. Die Tierrechtsaktivisten haben auch Anzeige erstattet und die Bezirkshauptmannschaft Leibnitz ermittelt.

Der Betreiber der Anlage soll Funktionär der Styriabrid sein – der größte steirische Vermarkter, Berater und Serviceanbieter für Schweinebetriebe. Da der Betrieb auch das AMA Gütesiegel führt, hat die AMA sofort nach der Anfrage von ersten Medien reagiert. "Wir sind den Angaben sofort nachgegangen und es hat sich bestätigt, dass es sich bei dem angegebenen Betrieb um einen Betrieb im Gütesiegelprogramm handelt. Um uns selbst ein Bild von der Lage der Tiere zu machen, haben wir sofort eine unangekündigte Kontrolle zum Betrieb geschickt", erklärt Kristijana Lastro, Sprecher der AMA Marketing.

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Erste Kontrolle zeigte keine Beanstandungen

Der Betriebsleiter und der Amtstierarzt hätten gegenüber der AMA bestätigt, dass es sich bei dem Tier mit der blutenden Wunde um eine akute Verletzung gehandelt hat. "Das erkrankte Tier wurde laut Betriebsleiter am nächsten Morgen ordnungsgemäß separiert und in Folge vom Tierarzt operiert und behandelt", sagt Lastro. Die Kontrolle hat einige separierte und versorgte Tiere in der Krankenbucht vorgefunden. "Grundsätzlich ist zu sagen, dass wir bei Regelverstößen eine Null-Toleranz-Policy verfolgen. Darum wurde dem Betrieb bis zur Abklärung der weiteren Details und der notwendigen Schritte vorsorglich die Lieferberechtigung in das AMA-Gütesiegel entzogen", sagt die Sprecherin.

BH konnte keine Tierquälerei feststellen

Der zuständige Bezirkshauptmann von Leibnitz, Manfred Walch, hatte bei dem Betrieb für Mittwoch eine amtstierärztliche Kontrolle angeordnet, heißt es im ORF Steiermark. Laut ersten Ergebnissen liege keine Tierquälerei vor, sagte Walch: „Nach dem erste Bericht, der mir vorgelegt worden ist, ist das nicht der Fall“, erklärt er gegenüber Medien. Es gebe auch keinen Hinweis auf Kannibalismus. Die Untersuchungen würden aber noch laufen. Es fehlen noch Befunde und Gutachten.

„Die Mastschweine, bei denen Verletzungserscheinungen fotografiert wurden, sind alle noch im Stall vorhanden. Sie sind in Krankenbuchten untergebracht. Und die Betreiber konnten auch die Behandlung durch die Tierärzte noch vor Anzeigeerstattung nachweisen“, sagte Walch gegenüber dem ORF.

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