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topplus Digitalisierungsstrategie

„Precision Farming wird eine Selbstverständlichkeit“

Heinrich Prankl ist Leiter der Forschung an der HBLFA Francisco Josephinum und Geschäftsführer von Josephinum Research. Vor Kurzem erhielt er eine besondere Auszeichnung.

Lesezeit: 3 Minuten

Sie haben von der European Society of Agricultural Engineers eine Auszeichnung für Ihre Verdienste um die Forschung und Innovation in der Landtechnik bekommen. Was bedeutet der Preis für Sie?

Prankl: Ja, ich habe den „Award of Recognition“ vor Kurzem in Hannover erhalten und habe mich natürlich sehr gefreut. Es ist ein Erfolg für unsere Bundesdienststelle und das Josephinum Research, dass wir auf europäischer Ebene wahrgenommen ­werden. Unser Anliegen ist es, die Landwirtschaft und Landtechnik in eine gute Zukunft zu begleiten und hier leisten wir unseren Beitrag im Bereich der Digitalisierung.

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Welchen landwirtschaftlichen Hintergrund haben Sie persönlich?

Prankl: Ich bin auf einem Milchviehbetrieb in Niederösterreich aufgewachsen, war im Stall und saß auch gerne am Traktor am Feld. Die Matura habe ich an der Bundeslehranstalt Francisco Josephinum in der Sparte Landtechnik absolviert und danach an der TU Wien Elektrotechnik/Elektrische Energietechnik studiert. Diese Ausbildung hat mir beruflich bis heute extrem geholfen. 1989 begann ich in der Abteilung Landtechnische Forschung in Wieselburg. Seit 2010 habe ich die Leitung des Forschungsbereichs inne und bin Geschäftsführer von Josephinum Research. Hier beschäftigen wir mittlerweile gemeinsam mit der Bundesdienststelle der Schule 65 wissenschaftliche Mitarbeiter.

Welche Schwerpunkte setzen Sie in der Forschung?

Prankl: Wir forschen ­einerseits an der Verfahrenstechnik, wie ­Anbau, Ernte, Saatbettbereitung, ­Sätechnik, Düngung und Pflanzenschutz. Auf der anderen Seite geht es um Daten und Informationen. Diese beiden Aspekte wollen wir so ver­knüpfen, dass die Landwirte es niederschwellig nutzen können und ­einen Vorteil daraus ziehen.

Wo wird die Reise in Sachen ­Digitalisierung für die Landwirte in Zukunft hingehen?

Prankl: Die Digitalisierung durchdringt unser ganzes Leben, egal ob ­privat oder beruflich. So wird es auch in der Landwirtschaft sein und Precision Farming wird zur Selbst­ver­ständlichkeit werden, dass man auf ­gewisse Dienste digital zugreift, wird ebenfalls dazu gehören. Es geht um optimale Düngerkarten oder Maßnahmen passgenau für den individuellen Betrieb und jede Fläche. Wichtig ist eine gute Datengrundlage. Wir arbeiten mit ­Firmen und Einrichtungen zusammen, um neue Anwendungen zu entwickeln. So kann großer Nutzen entstehen, für kleine und große ­Betriebe.

Wie finden Sie Ausgleich zur ­Forschungsarbeit?

Prankl: Natürlich kommt bei mir meine Familie an erster Stelle in der Freizeit. Ich gehe gerne wandern und bin in der Natur. Diese gibt mir Freiraum, um nachzudenken. Außerdem spiele ich gerne Blasmusik und lese sehr gerne.

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