Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Newsletter
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Heftarchiv
Sonstiges

BayWa in Insolvenzgefahr Ernte 2024 GAP-Vereinfachungen

Finanzprobleme

Baden-Württemberg diskutiert Rettungsschirm für Tierheime

Die Tierheime sind in dieser Krisenzeit auf zusätzliche Unterstützung angewiesen. Der Landesbeirat für Tierschutz BaWü hat sich intensiv mit der angespannten finanziellen Situation beschäftigt.

Lesezeit: 2 Minuten

Der größte Anteil der Tierheime wird von gemeinnützig anerkannten Tierschutzvereinen geführt. Neben den Kosten für die Aufnahme von Fundtieren, für deren Unterbringung die Tierheime von Kommunen bezuschusst werden, entstehen den Tierheimen erhebliche Kosten für die Aufnahme von Tieren, die direkt von den Besitzern dort abgegeben werden.

Den Hauptanteil der täglich anfallenden Kosten für den laufenden Tierheimbetrieb müssten die Vereine durch Spenden, Erbschaften und eigene Veranstaltungen abdecken. Diese Einkünfte sind pandemiebedingt in den letzten Jahren allerdings drastisch eingebrochen und Rücklagen deswegen inzwischen vielfach aufgebraucht, beklagen viele Tierschutzvereine. Einzelne Tierheime müssten bereits Kredite aufnehmen, um den Lohn der Mitarbeiter weiter zahlen zu können.

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Ebenso litten sie unter den steigenden Energiekosten. Auch die privaten Unterstützer der Tierheime seien selbst von den höheren Lebenshaltungskosten betroffen und müssten dadurch ihre Spendentätigkeit reduzieren.

Thema im Landesausschuss

Der Landesbeirat für Tierschutz hat sich in seiner aktuellen Sitzung intensiv mit der angespannten finanziellen Situation der Tierheime auseinandergesetzt, berichtet Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk.

"Im Zuge des Corona-Haustierbooms haben sich viele Menschen zum Teil unüberlegt Haustiere angeschafft, die nun zunehmend die Tierheime füllen. Auch der immer noch boomende illegale Online-Handel macht den Tierheimen schwer zu schaffen. Verbunden mit dem ebenfalls zurückgehenden Spendenaufkommen befinden sich viele Tierheime zwischenzeitlich in einer finanziell prekären Lage. Deshalb prüfen wir, wie wir den Tierheimen, über die bisherige finanzielle Unterstützung der Landesregierung hinaus, helfen können“, so Hauk.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung bittet er alle Städte und Gemeinden, die bestehenden Fundtierkostenvereinbarungen zu überprüfen.

Die Redaktion empfiehlt

top + Ernte 2024: Alle aktuellen Infos und Praxistipps

Wetter, Technik, Getreidemärkte - Das müssen Sie jetzt wissen

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.