Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Heftarchiv
Sonstiges

Milchpreis Maisaussaat Ackerboden Rapspreis

Felder gesperrt

Landwirt arbeitet Brandreste ein - Ermittlungen wegen möglicher Asbest-Zementplatten

Nach einem Feuer hat ein Landwirt die verbrannten Reste wie Heu und Stroh auf seine Felder ausgebracht. Dazwischen könnten aber Asbestplatten gewesen sein. Das Amt droht mit Anzeige.

Lesezeit: 2 Minuten

Im schwäbischen Mühlheim hat Ende August ein Getreidesilo auf einem Hof gebrannt. Der Landwirt hatte daraufhin die biologischen Brandreste auf 3 ha seiner Felder ausgebracht und in den Boden eingearbeitet.

Und genau das ist das Problem, berichtet die Schwäbische Zeitung. Denn dazwischen befanden sich wohl auch zerbrochene Faserzementplatten, die asbestbelastet sein können. Das Gebäude stammte aus dem Jahr 1973. Das Landratsamt hat dem Landwirt nun vorerst verboten, die Felder zu bewirtschaften. Untersuchungen, ob und in welcher Konzentration Asbest tatsächlich vorzufinden ist, laufen derzeit.

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Mühlheims Bürgermeister Jörg Kaltenbach sagte gegenüber der Presse, dass die Ausbringung mit aller Härte und Schärfe des Gesetzes verfolgt werden müsse. „Dass das kontaminierte Material einen Tag nach der Freigabe der Brandstelle ungefragt ausgebracht wird, ist extrem skandalös.“ Landratsamt und Polizei seien eingeschaltet.

Nun hätten sich Hinweise auf asbesthaltiges Material insoweit verdichtet, „dass die konkrete Gefahr einer Bodenverunreinigung besteht“, heißt es laut der Schwäbischen Zeitung unter Berufung auf das Landratsamt weiter. Deswegen verbiete die Behörde mittels einer Allgemeinverfügung nun, die entsprechenden landwirtschaftlichen Flächen zu nutzen und zu bewirtschaften. Damit soll verhindert werden, dass möglicherweise weitere Asbestfasern freigesetzt werden und zu schädlichen Bodenveränderungen führen können. Sollte das Verbot missachtet werden, wird ein Zwangsgeld in Höhe von 2.500 € angedroht. Applaus gibt es vom BUND.

Die Redaktion empfiehlt

top + Zum Start in die Maisaussaat keine wichtigen Infos verpassen

Alle wichtigen Infos & Ratgeber zur Maisaussaat 2024, exklusive Beiträge, Videos & Hintergrundinformationen

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.