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DBV-Umfrage

Drei von vier Landwirten wünschen schnellere Internet-Anbindung

Die Versorgung der landwirtschaftlichen Betriebe mit schnellem Internet bleibt enttäuschend. „Wir brauchen ein flächendeckendes Breitbandnetz, um Klima- und Umweltschutz gerecht zu werden“, fordert Joachim Rukwied.

Lesezeit: 2 Minuten

72 Prozent der Landwirte in Deutschland sind nach Ergebnissen des aktuellen DBV-Konjunkturbarometer Agrar aus März 2019 mit der Internet-Anbindung ihrer Betriebe nicht zufrieden. Damit ist die Kritik an einer unzureichenden Internetversorgung im Jahresvergleich zwar etwas weniger geworden. Im März 2018 waren entsprechend 77 Prozent der repräsentativ befragten Landwirte mit ihrem Internetzugang unzufrieden.

Die Versorgung der Betriebe mit schnellem Internet bleibt dennoch unter dem Strich enttäuschend. Die für Präzisionslandwirtschaft erforderliche, mobile Breitbandverfügbarkeit auf den landwirtschaftlichen Flächen wird von den Bauern sogar noch schlechter bewertet. Dies beanstanden 84 Prozent der Landwirte (März 2018 87 Prozent). „Wir Bauern brauchen dringend ein flächendeckendes, hochleistungsfähiges Breitbandnetz, auch um den steigenden Anforderungen beim Klima- und Umweltschutz gerecht werden zu können“, fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied.

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Glasfaseranschlüssen und 5G-Mobilfunktechnik

Die Regierungsfraktionen haben mit ihrem Antrag zur Digitalisierung der Landwirtschaft vom 14. Mai die Potenziale für Ressourceneffizienz, Umweltschutz, Biodiversität und Tierwohl dargelegt. Die Forderungen zur anwendungsorientierten kostenlosen Bereitstellung von Open Data, zur Förderung der Entwicklung und Anwendung digitaler Techniken, zur stärkeren Berücksichtigung in der Ausbildung und zu offenen Standards unterstützt der DBV in vollem Umfang. Voraussetzung für die Nutzung dieser Potenziale bleibt aber zuallererst eine flächendeckende leistungsfähige digitale Infrastruktur in der Fläche auf der Basis von Glasfaseranschlüssen und 5G-Mobilfunktechnik. Der Deutsche Bauernverband erwartet daher von der von der Bundesregierung bis zur parlamentarischen Sommerpause angekündigten „Mobilfunk-Gesamtstrategie“ konkrete Maßnahmen, die eine wirklich flächendeckende Breitbandverfügbarkeit zeitnah sicherstellten.

Die Bundesregierung erarbeitet derzeit eine „Gesamtstrategie“ für den Mobilfunkausbau, der gerade im ländlichen Raum als eine zentrale Herausforderung gilt. Die noch laufende Frequenz-Versteigerung sieht zum großen Bedauern des DBV nicht die gewünschte Flächendeckung beim 5G-Ausbau vor.

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