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NABU

Insektenschwund macht sich bei Gartenvögeln bemerkbar

Bei den reinen Insektenfressern unter den Gartenvögeln gibt es laut NABU nur Rückgänge. Den anderen Singvögeln wie z.B. den Spatzen gehe es dagegen wieder besser.

Lesezeit: 2 Minuten

Offenbar macht sich auch bei den Gartenvögeln der Insektenschwund bemerkbar. Während sich insgesamt bei den Gartenvögeln Zu- und Abnahmen die Waage halten, gibt es bei den reinen Insektenfressern in den Gärten keine Gewinner. Das ist das Ergebnis der „Stunde der Gartenvögel“, die der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), vom 10. bis 12. Mai durchgeführt hatten.

Demnach wurden bei sechs der neun häufigsten insektenfressenden Arten Bestandsrückstände von den Teilnehmern gemeldet; nur drei konnten ihre Bestandszahlen halten. Als „besonders dramatisch“ wertete der NABU die anhaltenden Rückgänge seit dem Beginn der Zählaktion vor 15 Jahren bei den Mauerseglern mit jährlich 7 %, der Mehlschwalbe mit minus 5 % pro Jahr und beim Hausrotschwanz mit einer jährlichen Abnahme von 4 %. Auch Mönchsgrasmücke, Zaunkönig und Zilpzalp seien von den Teilnehmern deutlich weniger in den Gärten gesichtet worden.

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Gute Nachrichten gebe es hingegen bei den Spatzen, berichtete der NABU. Beim Haussperling sei ein Plus von 7 % verbucht worden. Er liege mit seinem bisher besten Ergebnis von durchschnittlich 5,34 Exemplaren pro Garten unangefochten an der Spitze der häufigsten Gartenvögel. Der Feldsperling habe ebenfalls zugelegt, und zwar um 8 % gegenüber dem Vorjahr, und zeige damit wie der Haussperling einen langjährig deutlich steigenden Bestand.

Die Amsel bleibe zwar immer noch die Nummer zwei der häufigsten Gartenvögel, gleichwohl setze sich ihr stetiger Negativtrend weiter fort. So seien bei dieser Zählaktion im Mittel 2,93 Amseln pro Garten gesichtet worden, das seien 11 % weniger als 2017. Der Rückgang der Amseln sei insbesondere in denjenigen Gebieten stark, wo das tödliche Usutu-Virus 2018 erstmals nachgewiesen worden sei. Mit mehr als 76 000 Teilnehmern verbuchte die Zählaktion dem NABU zufolge in diesem Frühjahr eine Rekordbeteiligung. Aus gut 51 000 Gärten seien mehr als 1,6 Millionen Vögel gemeldet worden.

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