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topplus Kommentar

Landwirtschaftliche Ausbildung bleibt Teamarbeit

In wenigen Tagen beginnt das neue Ausbildungsjahr. Die Lehre in der Landwirtschaft ist weiterhin gefragt. Damit das so bleibt, müssen alle Beteiligten zusammenarbeiten.

Lesezeit: 3 Minuten

Ein Kommentar von Patrick Otte, Redakteur beim Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben:

Für viele junge Menschen beginnt Anfang August die Ausbildung zum Landwirt. Laut erster Prognosen der Landwirtschaftskammer NRW werden zwischen Borken und Höxter wieder ähnlich viele Frauen und Männer beginnen wie in den Jahren zuvor. Da waren es in Nordrhein-Westfalen mehr als 550 Berufseinsteiger. Von dieser Konstanz träumen andere Berufe.

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Aber warum ist der Zulauf weiterhin ungebrochen, obwohl die Nachrichten rund um die Landwirtschaft meist schlecht sind und immer mehr der heutigen Azubis später keinen eigenen Betreib führen werden? Für viele junge Menschen vom Land auch ohne elterlichen Hof ist es ein Traum, in der Landwirtschaft zu arbeiten. Schon als Kind saßen sie beim Nachbarn auf dem Trecker oder halfen im Stall.

Landwirtschaftliche Lehre ist ein Qualitätssiegel

Die landwirtschaftliche Lehre ist hoch angesehen. Bis heute heißt es: Wer Landwirt gelernt hat, findet immer einen Job. Denn kaum ein Beruf ist so abwechslungsreich und breit aufgestellt. Er vereint den Umgang mit Tieren und Pflanzen mit Wissen zur Technik, darunter immer mehr Hightech. Außerdem lernen die Azubis, zu improvisieren und dass der Arbeitstag auch mal länger als acht Stunden dauert. Hinzukommt eine ­Besonderheit: Auszubildende wechseln den Lehrbetrieb während der zwei- bis dreijährigen Ausbildungszeit und lernen so unterschiedliche Betriebsformen kennen.

Dass das funktioniert, liegt an der Mehrheit der Ausbilderinnen und Ausbilder in Westfalen, die gewissenhaft ausbilden und ihre Azubis nicht als billige Arbeitskraft sehen. Manche Lehrbetriebe sind bereits für die nächsten Jahre ausgebucht. Dabei bilden sie meist nicht ihren eigenen betrieblichen Nachwuchs aus – anders als in vielen anderen Branchen. Davor muss man den Hut ziehen, dass sie trotz Bürokratie, ständiger Hiobs­botschaften und Existenznöten, die Geduld ­haben, sich den jungen Menschen anzunehmen.

Alle Räder müssen ineinandergreifen

Doch das klappt nicht allein. Ausbilderinnen und Ausbilder sind darauf angewiesen, dass sie von der Landwirtschaftskammer, der Berufsschule und den Eltern der Auszubildenden unterstützt werden. Corona hat auch da seine Spuren hinterlassen. Fernunterricht und fehlende Ausbildertreffen trugen dazu bei, dass sich manch ein Ausbilder allein gelassen fühlte.

Wichtig für eine erfolgreiche Ausbildung sind daher klare Kommunikation und Absprachen im Vorfeld. Auf den Tisch gehören Themen wie Urlaub und der Umgang mit Überstunden. Ebenso wichtig ist es, offen für Hilfe zu sein und bei Problemen frühzeitig Berater oder Berufsschule zu kontaktieren. Denn nur wenn alle Räder ineinandergreifen, bleibt die landwirtschaftliche Lehre das, was sie ist: ein Qualitätssiegel.

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