Hitzewelle

Red Farmer: Landwirte stellen Feuerwehr Wasserfässer zur Verfügung

In Bayern hat eine Kreisfeuerwehr eine Plattform eröffnet, auf der Landwirte ihre Wasser-Güllefässer registrieren können, die dann im Notfall zur Wasserversorgung angefordert werden.

Die Hitze und die Trockenheit bescheren den Feuerwehren in ganz Deutschland derzeit zahlreiche Einsätze. Seit Anfang der Woche rückten bereits zahlreiche Einsatzkräfte zu vielen Flächenbränden aus. Mähdrescher, Felder und Wälder brennen.

Der Kreisfeuerwehrverband Main-Spessart hat aufgrund der aktuellen Gefahrenlage eine nachahmenswerte Idee. Innerhalb von einer Woche haben sie die Aktion „Red Farmer“ ins Leben gerufen. In einem Formular können Bauern und landwirtschaftliche Betriebe ihre Wasser-Güllefässer registrieren, die im Notfall zur Wasserversorgung angefordert werden können. Im Falle eines Einsatzes werden die benötigten Unternehmen dann von der Leitstelle Würzburg kontaktiert.

Wasserfass

(Bildquelle: Kreisbrandinspektion Main-Spessart)

Bereits über 60 Betriebe registriert

„Die Resonanz ist hervorragend“, berichtet der Kreisbrandmeister Benedict Rottmann gegenüber top agrar. Bis zum heutigen Mittwoch hätten sich bei der Kreisfeuerwehr bereits über 60 Landwirtschaftliche Betriebe uns registriert. Die Klickzahlen auf der Website und den sozialen Medien übersteige mittlerweile die Marke von 70.000 Zugriffen.

In anderen Landkreisen gibt es ähnliche Aktionen. Auch der Kreisfeuerwehrverband Tirschenreuth hat beispielsweis auf seiner Homepage ein Formular, in dem sich Landwirte eintragen können.

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