Vorwurf

Syrischer Frachter soll von Russland gestohlenes Getreide aus Ukraine abgeholt haben

Die Ukraine wirft Russland erneut vor, Getreide zu stehlen. Nun hat ein Frachter einen russischen Hafen Richtung Syrien verlassen, der Gerste aus der Ostukraine geladen haben soll.

Ein Frachter unter syrischer Flagge soll Gerste und Mehl aus den von Russland besetzten Gebieten im Osten der Ukraine abgeholt haben. Das teilt das Außenministerium in Kiew mit und wirft Russland Diebstahl von Getreide vor.

Das Schiff sei aus Russland gekommen und nach Syrien gefahren, heißt es. Dort sei die Ladung den Händlern zum Kauf angeboten worden. Nach Protest der ukrainischen Regierung beschlagnahmten libanesische Behörden das Schiff für 72 Stunden. Untersuchungen hätten aber keine Hinweise auf gestohlenes Getreide ergeben, hieß es.

Der zwischen Russland und der Ukraine unter türkischer Vermittlung vereinbarte Getreideexport aus der Ukraine kommt derweil nur schleppend in Fahrt. Nachdem am Montag der Frachter Razoni mit 26.000 t Mais gestartet war, folgten am Freitag drei weitere Schiffe mit 58.000 t Mais. Mehrere andere Schiffe warten noch auf die Erlaubnis, ebenfalls Getreide ausführen zu dürfen.

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