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Frauen in der Landwirtschaft

Weltfrauentag: Jeder neunte Betrieb von Landwirtin geleitet

Ein Drittel der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft sind weiblich. Jedoch wird nur jeder neunte Betrieb von einer Frau geleitet. Zum Weltfrauentag haben wir die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

Lesezeit: 2 Minuten

Das Bild der Frauen in der Landwirtschaft hat sich in den vergangen Jahren stark verändert. Innovative, entscheidungskräftige und gut ausgebildete Frauen prägen die Zukunft der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes. Sie sind in vielerlei Funktionen in der Landwirtschaft tätig. Laut der Landwirtschaftszählung 2020 sind rund 36 % aller Arbeitskräfte weiblich. Damit liegt der Frauenanteil in der Landwirtschaft deutlich unter dem Schnitt über alle Berufssparten – dieser liegt in Deutschland bei 46,5 Prozent (Stand 2018).

Frauen in der Landwirtschaft sind mitarbeitende Familienangehörige als Mutter oder Partnerin des landwirtschaftlichen Betriebsleiters, Herdenmanagerin, leitende Angestellte im Agrarbüro großer Unternehmen oder eigenständige Unternehmerin. In Deutschland wird jedoch bisher nur jeder neunte Betrieb von einer Frau geleitet.

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40 % haben kein vertragliches Arbeitsverhältnis

Laut einer Umfrage aus 2019, an der 514 Frauen aus der Landwirtschaft teilnahmen, arbeitet ein Viertel aller Frauen als Angestellte in Teil- oder Vollzeit und 29 % in Selbstständigkeit. 40 % haben gar kein vertragliches Arbeitsverhältnis. Zwei Drittel aller befragten Frauen geben an, dass ihre Haupttätigkeit in der Stallarbeit und Tierversorgung liegt. 62 % nannten die Buchführung und das Büromanagement. Weniger als ein Viertel der Angaben verzeichnete die Feldarbeit, gefolgt von der Öffentlichkeitsarbeit (14 %) und der Direktvermarktung (12 %).

Immer mehr weibliche Auszubildende

Im Jahr 2020 gab es insgesamt 32.469 Auszubildende in den Grünen Berufen. Der Frauenanteil lag bei 23,5 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr geringfügig gestiegen. Unter den 8.460 Auszubildenden im Beruf Landwirt oder Landwirtin waren 2020 1.569 Frauen. Damit machten die angehenden Landwirtinnen fast ein Fünftel der Auszubildenden aus – ein etwa doppelt so hoher Anteil wie noch vor 15 Jahren.

Bei den Studierenden ist der Frauenanteil vergleichsweise hoch. So waren 2019/2020 rund 48 % der rund 16.600 Studierenden der Agrarwissenschaften bzw. Landwirtschaft Frauen.

Nachholbedarf bei Absicherung von Frauen

In keinem einzigen Wirtschaftszweig würden Frauen mehr Geld pro Stunde verdienen als Männer. Auch nicht in der Landwirtschaft. Vielmehr sei es auch heute noch oft üblich, dass Bauernhöfe von den Vätern an die Söhne weitergegeben werden. Ihre eingeheirateten Ehefrauen arbeiten dann meist als „mithelfende Familienangehörige“ ohne dafür Lohn oder Gehalt zu erhalten und ohne dass für sie Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt werden. Darauf weist der Landvolk-Pressedienst zum Weltfrauentag am 8. März hin.

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