Ilm-Kreis/Gotha

Wieder 24 Schafe: Umweltministerin stellt Antrag auf Abschuss der Ohrdrufer Wölfin

Über 180 Nutztiere sind dieses Jahr in Thüringen Opfer von Wolfsangriffen geworden. Eine Wölfin hat sich offenbar spezialisiert und gibt ihr Wissen weiter. Sie soll nun erlegt werden.

Vermutlich war es eine Wölfin, die am Wochenende im Ilm-Kreis und im angrenzenden Landkreis Gotha insgesamt 24 Schafe gerissen hat. Über mehrere Kilometer sollen die Kadaver zwischen Mühlberg und Bittstädt gelegen haben, berichtet der MDR.

Die wirtschaftlichen Schäden rund um den Standort seien erheblich und drohten anzuwachsen. In diesem Jahr sind demnach in Thüringen bislang mehr als 180 Schafe, Ziegen und andere Nutztiere von einem Wolf getötet worden.

Nach Informationen des Senders habe Thüringen Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) nun einem Abschussantrag zugestimmt. Die Wölfin stammt aus dem Ohrdrufer Rudel und soll Experten zufolge das Jagen von eingezäunten Schafen an ihre Welpen weitergegeben haben. Der Thüringer Bauernverband begrüßte die Entscheidung des Umweltministeriums.


Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

War das nicht die Wölfin mit den Hybriden?

Was ist eigentlich aus den Wolfshybriden geworden, die von der Ohrdrufer Wölfin waren und nicht gefangen/getötet wurden? Laufen die immer noch rum und vermehren sich? Hatte Sie dieses Jahr nicht schon wieder Hybriden?

von Gerhard Steffek

Anklage wegen Beihilfe und Begünstigung!

Kann man dies nicht bei den Grünen und deren Helfershelfern wie die ganzen NGO's machen. Anklage zur Tierquälerei, weil sie den Wolf auf friedliche Schafe, Kühe und Rehe loslassen. Wenn ein Hund wildert, dann darf ein Jäger diesen schießen, aber bei einem Wolf ist der Teufel los. Nagelt dieses verlogene Pack endlich mal an den Pranger! Vielleicht hätte der Schäfer seine Tiere, zur Mahnung über die mehrere Kilometer verteilt, an Kreuzen an der Straße aufhängen sollen. Bilder sagen mehr als tausend Worte!

von Wilhelm Grimm

Wölfe sind sich keiner Schuld bewusst,

denn sie kennen unser Grundgesetz nicht. Aber unsere Regierung spricht von Tierwohl und handelt nicht.

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